26.05.2011 - 21:02 Uhr | News | Quelle: Eigener Bericht
2:0 - Lyon gewinnt Champions League

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©olweb.fr
Olympique Lyon ist die Revanche für die Niederlage im vergangenen Champions-League-Finale gelungen. Der französische Meister und Pokalsieger gewann vor rund 15.000 Zuschauern in Fulham gegen den Titelverteidiger Turbine Potsdam mit 2:0 (1:0). Die Tore erzielten Wendie Renard (27.) und Lara Dickenmann (Foto, 85.).

Vor dem Anpfiff musste Turbine-Trainer Bernd Schröder umstellen: Für die verletzte Offensivspielerin Yuki Nagasato kam Inka Wesely in die erste Elf, sie spielte in der Abwehrkette, dafür rückte Verteidigerin Bianca Schmidt ins Mittelfeld vor.

Von der Umstellung zeigten sich die Potsdamerinnen zunächst unbeeindruckt: In der fünften Minute kam Isabel Kerschowski nach einer weiten Flanke kurz vor dem Tor frei zum Schuss, doch die Lyoner Keeperin Sarah Bouhaddi konnte abwehren. Es sollte die erste und einzige große Chance für die Turbinen in der ersten Halbzeit sein.

Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Französinnen das Heft in die Hand. In der zwölften Minute verschätzte sich Turbine-Torfrau Anna-Felicitas Sarholz bei einem Eckball von Luisa Necib, der an den Pfosten klatschte. In der zwölften Minute verfehlte die schwedische Stürmerin Lotta Schelin aus rund 20 Metern nach feiner Einzelleistung nur knapp das Tor. Eine Minute später musste Sarholz einen Schuss von Camille Abily entschärfen.

Doch in der 27. Minute klingelte es im Turbinen-Gehäuse: Nach einer Ecke von Sonia Bompastor herrschte Chaos im Strafraum, wobei auch Sarholz schlecht aussah, und Verteidigerin Wendie Renard stocherte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Fortan verlor Potsdam völlig die Linie. Vor allem die schnellen und trickreichen Schellin und und Elodie Thomis rissen immer wieder Löcher in die Abwehr der Brandenburgerinnen.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild; der deutsche Meister spielte aggressiver und erspielte sich zahlreiche Chancen zum Ausgleich: Weselys Kopfball in der 46. Minute aus kurzer Distanz war mehr eine Rückgabe zur gegnerischen Torfrau. Kerschowski scheiterte in der 62. Minute freistehend erneut an der glänzend parierenden Bouhaddi. Die größte Möglichkeit hatte schließlich Anja Mittag, die nach einem Pass von Kerschowski fünf Meter vor dem leeren Tor den Ball nicht unter Kontrolle bekam und verstolperte.

Als schließlich die Kraft der Potsdamerinnen nachließ, verwandelte die Schweizerin Lara Dickenmann eine Flanke mit einem unhaltbaren Schuss zum 2:0.

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