18.12.2016 - 16:03 Uhr | News | Quelle: soccerdonna
8:0! Turbine Potsdam zerlegt die Zebras

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©FC Bayern
Zum Ende der Hinrunde hat Herbstmeister Turbine Potsdam noch einmal ein beeindruckendes Zeugnis seiner diesjährigen Form abgeliefert. Gegen den MSV Duisburg gewannen die Brandenburgerinnen am 11.Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga mit 8:0 (3:0). Der Tabellenführer zur Winterpause hat zehn seiner elf Spiele gewonnen und mit 30 Punkten fünf Zähler Vorsprung auf den Titelverteidiger Bayern München, der sich bei der SGS Essen mit 3:0 (1:0) durchsetzte.

Tabea Kemme (4.) durchkreuzte mit dem frühen Führungstreffer für die Turbinen die Taktik der Zebras, die möglichst lange ein torloses Remis halten wollten. Svenja Huth (31.) und Felicitas Rauch (33.) erhöhten noch vor dem Seitenwechsel mit einem Doppelschlag auf 3:0. Rauch (64.), Anna Gasper (67.), Kemme (70.), Huth (74.) und Sarah Zadrazil (77.) zerlegten die Zebras mit fünf weiteren Toren in weniger als einer Viertelstunde. Der MSV überwintert trotz der Niederlage mit neun Punkten über dem Strich auf Platz neun, weil Bayer 04 Leverkusen im Breisgau beim SC Freiburg mit 1:2 (0:1) verlor. Hasret Kayikci (27.) und Lina Magull (72.) trafen für die Gastgeberinnen, die als Tabellendritter ins neue Jahr gehen. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Marina Hegering (70.) gesorgt. Mit sechs Punkten belegt die Werkself den elften Rang, der am Saisonende den Abstieg bedeutet. Schlusslicht bleibt weiterhin Borussia Mönchengladbach. Der Neuling vom Niederrhein musste sich auf eigenem Platzier TSG 1899 Hoffenheim mit 0:4 (0:3) geschlagen geben. Lina Bürger (5.), Sophie Howard (10.) und Tabea Waßmuth (14.) sorgten mit ihren frühen Toren schnell für klare Verhältnisse. Nicole Billa erhöhte in der Nachspielzeit auf 4:0 (90.+1). Gladbach schließt die Hinrunde damit ohne einen einzigen Punkt ab.

Nicole Rolser (Foto) brachte die Gäste aus München vor knapp 2500 Zuschauern an der Essener Hafenstraße mit einem Doppelpack in Führung (25./64.). Mit dem Schlusspfiff verwandelte Katharina Baunach einen toll getretenen Freistoß zum 3:0-Endstand.

Der 1.FFC Frankfurt bezwang den SC Sand mit 3:1 (2:0). Maßgeblich für den Frankfurter Sieg war ein Doppelschlag vor dem Halbzeitpfiff: Katrin Hendrich (43.) und Mandy Islacker (45.) ließen den Großteil der 920 Zuschauer im Stadion am Brentanobad jubeln. Islacker (75.), die führende in der Torschützenliste, legte mit ihrem zehnten Saisontreffer nach. Sand konnte vier Minuten vor Schluss nur noch durch Diane Caldwell verkürzen. Sowohl Sand als auch Frankfurt stehen im gesicherten Tabellenmittelfeld und haben in dieser Spielzeit weder mit dem Abstieg noch mit dem Titelkampf etwas zu tun.

Die Partie des VfL Wolfsburg beim FF USV Jena ist wegen eines unbesiegbaren Rasenplatzes ausgefallen und wird im kommenden Jahr nachgeholt.

(cmu)

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