Kritik an der Bundestrainerin - zu Recht?


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Umfrage ist abgelaufen Stimmen:
Die Kritik ist berechtigt.
69,2%
69,2% 18
Die Kritik ist noch zu sanft.
15,4%
15,4% 4
Neid hat das Optimum herausgeholt.
15,4%
15,4% 4
Stimmen insgesamt: 26
Geschlossen
Kritik an der Bundestrainerin - zu Recht? |  Startbeitrag 02.07.2015 - 23:47
flingern-zebra
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Zwei Top-Trainer der Bundesliga, Ralf Kellermann und Colin Bell, haben das Auftreten der deutschen Mannschaft bei der WM in Kanada kritisiert und dabei vor allem die Bundestrainerin Silvia Neid in den Fokus gerückt. Ist die Kritik der beiden berechtigt? Falls ja, wo liegen die Fehler der Bundestrainerin? Welche Konsequenzen sollten gegebenenfalls im Hinblick auf die Olympischen Spiele und die Europameisterschaft in zwei Jahren gezogen werden? Oder haben Bell und Kellermann überzogen?
Kritik an der Bundestrainerin - zu Recht?  | #1 05.07.2015 - 15:57
Hoeningern
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Die Kritik ist noch viel, viel zu sanft! Neid hat die deutsche Mannschaft im Internationalen Vergleich wieder dahin katapultiert, wo sie 1999 stand, möglicherweise sogar noch dahinter zurück. Nicht einmal eine Spielerin aus der grandiosen Mannschaft von Tina Theune konnte wirklich adäquat ersetzt werden. Grings, Prinz, Lingor, Jones, Künzer usw.: Sie sind alle Legenden längst vergangener Tage. Potential gäbe es viel, aber keine Trainerin, die es richtig einsetzt.

Neids Team hatte sogar Stellenweise gegen Norwegen und Schweden ganz gute Ansätze, wenn der Gegner überfordert war, sobald der Gegner sich aber vernünftig auf sie eingestellt hat, geht nix mehr!

Alle Probleme, die Neids Team bei der WM hatte, waren hausgemacht von der Nationaltrainerin - mangelnde Flexibilität in der Taktik; Einsatz von Spielerinnen, die längst noch nicht wieder fit waren; Mangel an Alternativen, die da wären, aber allesamt keine Berücksichtigung finden. Schaut euch England an, Mark Sampson, der weiß, wie man mit wenig Potential am Ende doch das Maximum rausholt, indem er all das beherzigt, was Neid seit Jahren sträflich vernachlässigt.

Was aber das absolut katastrophalste an der Sache ist, ist die ewige Rausrederei Neids! Anstatt zu sagen, das war absolute Scheiße, was ich da gebaut hab als Trainerin, wird jeder massiv kritisiert und angegriffen, nur man selbst darf nicht kritisiert werden!

Vor allem der Affront gegen die Liga ist unter aller Sau und dafür gehört sich auch nach Strich und Faden auseinandergenommen.

Hier sind die Medien auch gefragt, gerade die FF-Medien, es gilt von ihnen die selben Maßstäbe anzulegen, wie es sie bei den Männern sind, was die Bewertung einer solchen Leistung betrifft!
Kritik an der Bundestrainerin - zu Recht?  | #2 30.11.2015 - 14:22
Hoeningern
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Meine Kritik an der Bundestrainerin hat sich im letzten Spiel noch einmal bewahrheitet. Ein Offenbarungseid waren dabei ihre eigenen Worte: "Seit Januar ist nix besser geworden im deutschen N11-Team!" Das ist eigentlich eine Aussage, wo man sich fragen muss, wieso sie mit so einer Einsicht nicht sofort den Hut nimmt und ihr Amt niederlegt. Das ist doch das Eingeständnis eines Totalversagens.

Neid hat es ganz allein zu verantworten, dass in den letzten 4 Jahren der FF voll und ganz stagniert hat. Ihre mangelnde Bereitschaft, mit den Vereinen zusammenzuarbeiten, ihre eigene Inkompetenz vor allen Dingen im taktischen Bereich und ihre vollkommen verfehlten Personalentscheidungen: Sie haben das ganze Potential des deutschen FFs zerstört, diese ganze schöne Sportart und stattdessen eine lustlose, emotionslose und luftleere Sportart zurückgelassen und zwar bis hin in den Vereinssport. Potsdam, Frankfurt, Wolfsburg - sie alle haben sich anstecken lassen von dieser drögen Art und Weise des allein auf Ergebnisse fokussierten Fußballs.

Was waren das noch für Zeiten, als es tatsächlich noch Gigantenduelle auf höchstem Niveau zwischen Frankfurt und Potsdam gab? Oder als Duisburg als dritte Macht noch die ganzen Jugendspielerinnen hochgeholt hat und sich mit Potsdam noch darum geprügelt hat, wer denn die Vorreiterposition auf dem Gebiet inne habe?
Alle diejenigen, die noch Lust auf Fußball gemacht haben, die ihr Handwerk verstanden haben, sind verschwunden oder ihr Geist ist gebrochen von dem schnöden Beamtentum, das den FF nach Aktenlage verwaltet. Kein Esprit mehr, kein Glanz.

Selbst Personen wie Schröder und Bell wirken nur noch wie Schatten ihrer selbst. Ausgezehrt, abgewetzt.

Eine Ablösung ist nicht in Sicht, keine Person, die in irgendeiner Weise die Fähigkeit besäße, sich der einschläfernden Entwicklung entgegenzustellen. Geht die aktuelle Entwicklung weiter, sehe ich schwarz für den deutschen FF und kann mir gut vorstellen, dass die deutsche N11 2017 das gleiche Schicksal ereilt wie England 2013 in einer ähnlichen Situation mit einer Trainerin, die schon viel zu lange da war und den englischen Fußball in die Krise führte.

Ob allerdings ein Mark Sampson auch in Deutschland in Sicht ist, wenn der Karren dann unter Jones erstmal an die Wand gefahren ist, steht in den Sternen!
Kritik an der Bundestrainerin - zu Recht?  | #3 07.12.2015 - 22:20
Tamtam
Beiträge: 1
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Ich finde, die ganze Mannschaft ist nicht mehr so gut und fit. Sie sind auf dem Platz einfach zu langsam und unbalancetistisch.
Kritik an der Bundestrainerin - zu Recht?  | #4  25.02.2016 - 07:55
redbull117
Beiträge: 7
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Es kommen halt auch mal Zeiten, wo jedes Top Team mal nicht mehr so gut ist. Dann muss ein Neuaufbau her mit Änderungen. Auch im Herrenfußball ist dies zu sehen, wo eine gewisse Zeit zum Beispiel Brasilen, Spanien ect. dominierten und dann halt andere Mannschaften ihnen den Rang abliefen.
Geschlossen


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