- Startseite
- Was passiert heute
- Detailsuche
- Bundesliga
- 2.Bundesliga
- Champions League
- CL-Quali
- DFB-Pokal
- Alle Wettbewerbe
- Nationalteams
- Regionalligen
- Besucherzahlen
- Top-Marktwerte
- Transferrekorde
Social Media
19.05.2012 - 20:07 Uhr | News | Quelle: dpa
Zweite Finalpleite hinterlässt Spuren

©olweb.fr
Dass er innerhalb dieses Vertrags noch einmal mit den Hessinnen auf höchstem europäischen Niveau antreten darf, ist eher unwahrscheinlich. Frankfurt hat sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Platz, der zur erneuten Champions-League-Teilnahme berechtigen würde. Ausgerechnet schon an diesem Sonntag kommt es zum direkten Duell mit dem aktuell zweitplatzierten VfL Wolfsburg. Die Niedersächsinnen würden ihrerseits bei einer Niederlage den Kampf um die deutsche Meisterschaft gegen Titelverteidiger und Spitzenreiter Turbine Potsdam vorzeitig verlieren.
«Es wäre bitter, wenn wir mit diesem Kader in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielen könnten», gab Frankfurts Nationalspielerin Melanie Behringer zu. Sie war bei der Niederlage vor der Rekordkulisse von 50.212 Zuschauern im ehrwürdigen Olympiastadion zur tragischen Figur mit einem verschuldeten Foulelfmeter und einer vergebenen Riesenchance geworden.
An der Überlegenheit der Französinnen, die zum dritten Mal in Serie im Finale standen und auf dem Weg dorthin auch schon Potsdam gedemütigt hatten, gab es trotz aller Tränen und Enttäuschung auch beim FFC keine Zweifel. «Schlussendlich kann man auch nicht sagen, dass die Niederlage unverdient war», sagte Behringer.
Dabei wollte der Club mit dem gewieften Manager Siegfried Dietrich in dieser Saison wieder groß mitspielen. Japans Weltmeisterin Saki Kumagai, Vizeweltmeisterin Alexandra Krieger und die deutschen Nationalspielerinnen Fatmire Bajramaj und Kim Kulig waren an den Main geholt worden. Verletzungssorgen brachten das Konzept aber immer wieder durcheinander. Auch im Finale fehlten unter anderen Bajramai und Kulig. Es macht keinen Sinn, die Schuld jetzt bei der Mannschaft oder bei den Trainern zu suchen, befand der sichtlich niedergeschlagene Kahlert in einer ersten Saisonanalyse.
Während er seine Spielerinnen schon auf dem Platz trösten musste, bejubelte sein französisches Pendant den erneuten Triumph in der Königsklasse gegen eine deutschen Mannschaft. Vor einem Jahr hatte sich das Team von Patrice Lair (Foto) gegen Potsdam im Finale durchgesetzt. «Es ist immer besonders für französische Vereine, in Deutschland zu gewinnen, dem stärksten Land im Frauenfußball in Europa», sagte er.
«Ich hätte es gerne, dass der Frauenfußball in Frankreich genauso ein Profil hat wie in Deutschland, aber das ist nicht der Fall», meinte Lair. Sollte sich aber die Prognose seines Kollegen Kahlert bewahrheiten, dürfte sich das irgendwann ändern: «Wenn sie so weitermachen, werden sie das Maß aller Dinge sein in Europa im Frauen-Fußball.»
Relevante News
| 31.05.2026 - 20:30 Uhr |
Das Ende einer Ära? Barcelonas CL-Triumph und die offene Zukunft Europas
Am Ende stand wieder der FC Barcelona ganz oben. Ein 4:0 im Champions-League-Finale gegen OL Lyonnes, zwei Tore von Ewa Pajor, zwei Tore von Salma Paralluelo... weiterlesen
|
| 27.05.2026 - 15:00 Uhr |
Aufstieg der Fußballerinnen: VfB setzt langfristig auf Glass
Die Erfolgsgeschichte der Stuttgarter Fußballerinnen ist auch eng mit Sascha Glass verbunden. Nun erhält der 53-Jährige einen neuen Vertrag. Der Vf... weiterlesen
|
| 10.05.2026 - 20:00 Uhr |
Drei weitere Abgänge bei Viktoria Berlin
Beim Zweitliga-Heimspiel gegen VfR Warbeyen verabschiedete der FC Viktoria Berlin, neben den bereits bekannten Abgänge, auch Gina Schüller, Margarita Gidion ... weiterlesen
|
Relevante Links
- Melanie Behringer
- Patrice Lair
- Sven Kahlert
- 1. FFC Frankfurt (-2020)
- Olympique Lyonnais
- UEFA Women’s Champions League
Social Bookmarking
weiterlesen
