13.04.2014 - 10:47 | News | Kaynak: Soccerdonna
Turbine will die Tabellenführung

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Auf Grund der Champions-League-Spiele vor zwei Wochen werden am heutigen Sonntag zwei Partien des 15. Bundesliga-Spieltags nachgeholt. Die beiden deutschen CL-Teilnehmer Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg wollen mit Siegen ihren Anspruch auf den Meistertitel untermauern. Potsdam könnte sogar den 1.FFC Frankfurt an der Tabellenspitze ablösen.

Gegner der Turbinen im Karl-Liebknecht-Stadion ist die TSG 1899 Hoffenheim (Anstoß 14 Uhr). «Wir haben das Hinspiel mit Ach und Krach grade so gewonnen und uns richtig schwer getan. Die TSG hat inzwischen einige Monate mehr Ligaerfahrung und zuletzt gute Ergebnisse erzielt. Das wird für uns kein Selbstläufer, sondern ein schweres Spiel», erwartet Turbine-Kapitänin Stefanie Draws. Auch Trainer Bernd Schröder erinnert sich noch gut an den knappen 3:2-Sieg in der Hinrunde. «Das ist kein Absteiger, sondern eine Mannschaft mit jungen, technisch guten Mädels», so Schröder.

Kristin Demann (Foto), die bei Turbine ausgebildet wurde und in dieser Saison als Leihe im Kraichgau kickt, reist optimistisch an ihre alte Wirkungsstätte zurück: «Wir müssen uns nicht verstecken und können für eine Überraschung sorgen.» Das Selbstvertrauen bei den Hoffenheimerinnen ist enorm gestiegen. Aus den vergangenen drei Spielen holte die TSG sieben Punkte – wichtige Beute im Abstiegskampf.

In Potsdam hängen die Trauben aber hoch, auch weil die Verletztenliste des Aufsteigers immer länger wird. Auch während der Pause ist die Verletztenliste nicht kürzer geworden, sie wurde hingegen länger. Selina Häfele, Silvana Chojnowski, Leonie Keilbach und Fabienne Dongus fehlen in Potsdam, Madita Giehl fällt zudem krankheitsbedingt aus. Besonders problematisch ist die Situation im Tor: Neben Alisa Vetterlein fällt nun auch Kristina Kober aus. Für die zweite Torhüterin ist die Saison mit einem Fingerbruch beendet. Ausgerechnet beim Spiel in Potsdam, dem Team mit dem zweitbesten Angriff, müssen jetzt die Keeperinnen der zweiten Mannschaft ran: Carina Schanz und Martina Tufekovic. «Welche von unseren Nachwuchstorhüterinnen im Tor steht, entscheiden wir kurzfristig», so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann, der sich mittlerweile daran gewöhnt hat, seinen Kader immer erst kurz vor dem Spiel zu planen. Sicher ist nur: Für Schanz und Tufekovic wäre es das Bundesligadebüt.

Auch der VfL Wolfsburg kann im Meisterschaftsrennen ein Zeichen setzen: Nach dem überraschenden Unentschieden der Frankfurterinnen in Leverkusen kann der Titelverteidiger mit einem Sieg gegen den MSV Duisburg (Anstoß 14 Uhr) den Abstand auf den FFC auf drei Zähler verringern. Dabei muss der Cheftrainer Ralf Kellermann allerdings auf die Dienste der Verletzten Zsanett Jakabfi (Knochenmarködem im Fuß) und Lina Magull verzichten, die mit einem Teilanriss des Syndesmosebandes rund sechs Wochen ausfallen wird. Trotzdem hat der Gastgeber eindeutig die Favoritenrolle.

MSV-Trainer Sven Kahlert würde die Routine dieser Rollenverteilung gerne endlich einmal durchbrechen: «Unsere Null-Bilanz in dieser Saison gegen die drei Großen Frankfurt, Potsdam und eben Wolfsburg ärgert mich schon, schließlich haben Mannschaften wie Leverkusen, Essen oder Jena bewiesen, dass man auch gegen diese Teams punkten kann.»

(cmu)

Önemli haberler

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