05.08.2026 - 14:00 | News | Kaynak: sd | von: Michael Paral
Vágó schießt SKN nach 2617 Tagen wieder zum Sieg

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©fsk-stpoelten.at
Die Saison 2026/27 der ÖFB Frauen-Bundesliga wurde mit dem Topspiel zwischen Titelverteidiger Austria Wien und Serienmeister SKN St. Pölten in der Generali Arena eröffnet.

Die neue Spielzeit verspricht besonders spannend zu werden. Nachdem der SKN St. Pölten seit 2015 sämtliche Meistertitel gewinnen konnte, durchbrach Austria Wien diese Dominanz in der vergangenen Saison. Neben den beiden Spitzenteams wollen auch Vereine wie Sturm Graz oder Red Bull Salzburg in den Titelkampf eingreifen und die Liga so ausgeglichen gestalten wie schon lange nicht mehr.

SKN schockt Titelverteidigerinnen

Für Austria Wien begann die Mission Titelverteidigung mit einer bitteren Heimniederlage. Die Begegnung entwickelte sich über weite Strecken zu einem taktisch geprägten Duell, das aufgrund der hohen Temperaturen besonders körperlich anstrengend für alle Beteiligten war.

Trotz namhafter Neuzugänge, darunter ÖFB-Nationalspielerin Verena Hanshaw, gelang es den Gastgeberinnen nicht, den ersten Treffer der Saison zu erzielen. Stattdessen war es Rückkehrerin Fanny Vágó, die mit einem Traumtor den Unterschied machte. Die ungarische Nationalspielerin, die nach 2.617 Tagen wieder das Trikot von St. Pölten tragen durfte, traf aus rund 30 Metern unhaltbar ins Kreuzeck und sicherte ihrem Team einen wichtigen 1:0-Erfolg.

Dennoch konnte Austria Wien auch Positives mitnehmen. Besonders Verteidigerin Louise Schöffel überzeugte erneut mit ihrer Schnelligkeit und ihrem guten Stellungsspiel. Immer wieder vereitelte sie gefährliche Situationen und leitete gleichzeitig Angriffe ihrer Mannschaft ein.

Sturm zieht über Altach her

Den überzeugendsten Auftritt des ersten Spieltags lieferte Sturm Graz ab. Die Grazerinnen feierten einen deutlichen 6:2-Erfolg gegen den SCR Altach und setzten sich damit direkt an die Tabellenspitze.

Im Mittelpunkt stand Leihspielerin Brigitta Pulins, die innerhalb von nur 47 Minuten gleich vier Tore erzielte und damit einen Traumstart in die Saison hinlegte. Lena Breznik und Laura Krumböck steuerten die beiden weiteren Treffer bei.

Sturm Graz unterstrich damit eindrucksvoll seine Ambitionen. Nach Platz drei in der vergangenen Saison und umfangreichen Investitionen in den Kader scheint die Mannschaft bereit zu sein, den Kampf um den Meistertitel aufzunehmen.

Altach musste zwar eine deutliche Niederlage hinnehmen, zeigte jedoch Moral. Nayana Ebersold und Julia Kofler sorgten mit ihren Treffern zumindest für positive Akzente.

Salzburg feiert Auftaktsieg

Red Bull Salzburg startete mit einem souveränen 2:0-Heimsieg in die neue Saison. Nach einer intensiven Transferperiode präsentierten sich die Salzburgerinnen bereits gut eingespielt.

Kurz vor der Pause brachte Neuzugang Maria Plattner, die vom FC Bayern München nach Salzburg wechselte, ihr Team mit einem sehenswerten Treffer in Führung. In der Nachspielzeit sorgte die erst 17-jährige Valentina Akrap mit dem zweiten Tor für die endgültige Entscheidung.

Für Südburgenland war die Niederlage gegen einen der Mitfavoriten zwar enttäuschend, dennoch richtet sich der Fokus bereits auf die kommenden Spiele im Kampf um den Klassenerhalt.

Intensives Linzer Derby

Auch das Linzer Derby bot den Zuschauerinnen und Zuschauern jede Menge Unterhaltung. Am Ende setzte sich der LASK mit 3:2 durch und feierte damit einen gelungenen Saisonauftakt.

Besonders die Neuzugänge machten den Unterschied. Dayna Sunshine Tuppinger trug sich ebenso in die Torschützenliste ein wie Evelina Kos. Für Blau-Weiß trafen Sarah Lackner und Valerie Sprung jeweils vom Elfmeterpunkt. Am Ende war es dann Blau-Weiß-Spielerin Daniela Kittel, die den Ball unglücklich ins eigene Tor zum 3:2 Endstand abfälschte.

Blau-Weiß steht wohl wie in der Vorsaison erneut vor einer schwierigen Spielzeit, auch wenn man im Derby über weite Strecken gut mithalten konnte. Der LASK konnte mit dem Derbyerfolg ein erstes Ausrufezeichen setzen.

Spannendes Wiener Derby ohne Siegerinnen

Das Wiener Derby hielt, was es versprach. In einer abwechslungsreichen Partie trennten sich First Vienna und Aufsteiger SK Rapid mit einem unterm Strich verdienten 3:3 Unentschieden.

Rapid erwischte den besseren Start. Nachwuchstalent Sophia Zöger brachte die Grün-Weißen in Führung und unterstrich einmal mehr ihr großes Potenzial. Die weiteren Treffer erzielten Sommerneuzugang Elisabeth Brandl und Jasmin König.

Auf Seiten der Vienna sorgten Neuzugang Karla Kurkutovic und Leonie Gebert zunächst sehenswert für den Anschluss, bevor die eingewechselte Helena Milanovic mit ihrem Treffer kurz nach ihrer Einwechslung den Endstand herstellte. Während die Vienna wieder zu den Topteams der Liga zählen möchte, zeigte auch Rapid, dass der Aufsteiger in dieser Saison eine ernstzunehmende Rolle spielen kann.

Önemli haberler

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