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09.04.2011 - 19:07 Uhr | News | Quelle: Eigener Bericht
2:2! Turbine mit guten Final-Chancen

©FCR 01 Duisburg
3260 Zuschauer hatten sich bei herrlichem Fußballwetter und Temperaturen um 20 Grad im PCC-Stadion im Duisburger Stadtteil Homberg eingefunden. Zahlreiche Prominente waren darunter: die DFB-Trainerinnen Silvia Neid und Maren Meinert, vom DFB-Pokalsieger 1. FFC Frankfurt Manager Siggi Dietrich und Trainer Sven Kahlert, der Weltmeister von 1990, Guido Buchwald, MSV-Legende Bernard Dietz (geschmückt mit einem FCR-Schal) sowie weitere Vertreter des Duisburger Zweitligisten: MSV-Aufsichtsratschef David Karpathy, Geschäftsführer Roland Kentsch und der Spieler Ivica Grlic.
Den Gastgeberinnen war die Nervosität in diesem besonderen Spiel, das von WDR und ORB live übertragen wurde, anfangs anzumerken. Ob bei Linda Bresonik, Sonja Fuss oder Inka Grings - kaum ein Ball selbst der erfahrenen Spielerinnen kam bei einer Mitspielerin an. Anders die Brandenburgerinnen: Sie hatten die bessere Spielanlage.
Einen Freistoß von Jennifer Zietz nach nur 46 Sekunden konnte FCR-Keeperin Christina Bellinghoven entschärfen. in der 15. Minute war sie aber machtlos. Nach einem unnötigen Foul an Anja Mittag im Mittelfeld bekamen die Turbinen erneut einen Freistoß zugesprochen: Isabel Kerschowski zog aus gut 25 Metern ab. Wie ein Strich flog der Ball an der Mauer vorbei und zappelte unhaltbar für Bellinghoven im Netz.
Auf Duisburger Seite war U-20-Weltmeisterin Alexandra Popp an allen gefährlichen Situationen beteiligt. So auch beim Ausgleich von Inka Grings in der 31. Minute: Popp bediente die Torjägerin mit einem schönen Pass, und Grings schob den Ball an Turbine-Torhüterin Anna Felicitas Sarholz vorbei. Die Gäste waren durch das Gegentor nicht schockiert. Nur drei Minuten später ließ Yuki Nagasato ihre Gegenspielerin Marina Himmighofen schlecht aussehen und schoß freistehend zur erneuten Führung ein. Doch auch die hielt nicht lange: Nach einem unnötigen Ballverlust reagierte Popp schnell und bediente Jennifer Oster, die zum 2:2 ausglich.
In der zweiten Halbzeit legte der FCR einen Zahn zu und agierte aggressiver. Mandy Islacker (48.), Popp (56.) und Luisa Wensing (76.) ließen allerdings gute Chancen ungenutzt. In den letzten Minuten drückte wieder Turbine, doch mehr als ein Lattentreffer von Lira Bajramaj in der 90. Minute sprang nicht mehr heraus.
Potsdam-Coach Bernd Schröder lobte «ein gutes Spiel, in dem beide Teams sehr intensiv gespielt haben.» Nur bei den Gegentoren habe sich seine Mannschaft «dumm angestellt und sich selbst aus dem Rhythmus gebracht», sagte Schröder. Er denkt, «dass uns die zwei Auswärtstore noch helfen können».
Trotz zwei Gegentreffern im eigenen Stadion sagte Duisburgs Trainer Marco Ketaeler (Foto) nach der Partie: «Ich bin nicht unzufrieden mit den Ergebnis. Für uns sich ist noch alles drin.» Ketelaer sprach ebenfalls von einem «intensiven Spiel mit hohem Tempo». Seine Taktik fürs Rückspiel sei einfach: «Wir schießen einfach ein Tor mehr als Potsdam.»
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