06.10.2011 - 11:07 Uhr | News | Quelle: DFB
DFB-Kader: Okoyino da Mbabi kehrt zurück

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Celia Okoyino da Mbabi (Foto) steht wieder im Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Die 23-Jährige gehört zu den 21 Spielerinnen, die DFB-Trainerin Silvia Neid in den Kader für das EM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien in Bukarest am 22. Oktober und für das Länderspiel gegen Schweden auf St. Pauli am 26. Oktober berufen hat. Die Offensivspielerin des SC 07 Bad Neuenahr fiel zuletzt auf Grund einer Verletzung des Syndesmosebandes aus und verpasste deswegen die Partie gegen die Schweiz im September. Die zweite Rückkehrerin ins Team ist Tabea Kemme. Die Außenverteidigerin des 1. FFC Turbine Potsdam fehlte beim 4:1-Erfolg gegen die Schweiz wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Im Vergleich zu der Partie in Augsburg sind diesmal Julia Simic (Kreuzbandriss) und Luisa Wensing nicht mit dabei. Weiterhin fehlen Kim Kulig (Kreuzbandriss) und Dzsenifer Marozsan (Außenmeniskus).

Silvia Neid setzt auf 16 WM-Teilnehmerinnen. Angeführt wird das Team von der neuen Spielführerin Nadine Angerer. Mit 103 Länderspielen ist die Torhüterin die erfahrenste Spielerin im Aufgebot. Viel Routine bringen auch Inka Grings und Martina Müller mit 94 Länderspielen mit. Noch keinen Einsatz im Trikot der Nationalmannschaft hatten bisher Svenja Huth, Tabea Kemme, Almuth Schult und Kathrin Längert. «Ich finde, wir haben eine gute Mischung aus jungen und alten, erfahrenen und ambitionierten Spielerinnen», sagt Silvia Neid.

Ihre Erwartungen an die Mannschaft sind klar. «Unser Ziel gegen Rumänien ist es, die nächsten drei Punkte in der EM-Qualifikation zu sammeln und somit einen weiteren Schritt Richtung Endrunde um die EURO 2013 in Schweden zu machen», erklärt die DFB-Trainerin. Gleichzeitig warnt sie aber auch. «Gegen Gegner zu spielen, bei denen man sich sicher zu sein scheint, birgt stets ein Risiko. Man muss immer erst einmal das umsetzen, was man sich vorgenommen hat. Dazu verlange ich volle Konzentration von meinen Spielerinnen», sagt sie.

Nicht minder fokussiert muss das deutsche Team die Partie vier Tage später gegen Schweden angehen. «Spiele gegen derart starke Gegner wie Schweden brauchen wir, um uns mit Blick auf die EURO 2013 weiterentwickeln zu können. Gegen solche Teams kann man wertvolle Erfahrungen sammeln und dazulernen», sagt Silvia Neid. Der WM-Dritte bereitet sich bereits auf die Olympischen Spiele 2012 in London vor und muss als Gastgeber der Europameisterschaft 2013 keine Qualifikationsspiele bestreiten.

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