24.04.2012 - 22:07 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Frankfurt muss beim FC Bayern punkten

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©www.fcb-ff.de
Bayern München gegen 1. FFC Frankfurt – 17 Tage vor dem DFB-Pokal-Endspiel treffen am morgigen Mittwoch (18 Uhr) die beiden Finalisten in der Bundesliga aufeinander. Im Nachholspiel des 18. Spieltags geht es allerdings «nur» um drei Punkte. Für die Frankfurterinnen allerdings um wichtige drei Punkte, denn sie wollen im Kampf um die Meisterschaft an Potsdam, Wolfsburg und Duisburg dran bleiben. Sollten sie allerdings in München stolpern, würde aus dem Vier- wohl ein Dreikampf an der Spitze werden. FFC-Cheftrainer Sven Kahlert weiß das. «Nachdem mit Wolfsburg und Duisburg die Mitbewerber um die beiden ersten Plätze erfolgreich vorgelegt hatten, hilft uns im Bundesliga-Kampf um die Champions-League-Qualifikation nur ein Sieg in München weiter», sagt er.

«Bei uns geht es zurzeit Schlag auf Schlag, und Zeit für Erholung bleibt kaum», so Kahlert weiter. Viel rotieren kann er nicht: Es fehlen weiterhin verletzungsbedingt Torhüterin Nadine Angerer (Knorpelschaden im linken Knie), Lira Bajramaj (Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel), Alexandra Krieger (Reha nach Kreuz- und Innenbandriss) sowie Valeria Kleiner (Aufbautraining nach Innenbandriss). Bei Sandra Smisek, die sich mit einer schmerzhaften Beckenkammprellung herumschlägt, ist der Einsatz ungewiss.

Der FC Bayern steht mit 13 (von insgesamt 21) Punkten in der Rückrundentabelle auf Platz vier und hat den Klassenerhalt nun sicher. Die Mannschaft kann ohne Druck die restlichen Spiele bestreiten – und sich auf den Saisonhöhepunkt, das Pokalfinale, freuen. Bayern-Trainer Thomas Wörle (Foto): «Ich weiß um unser Potenzial. Und vor allem den großen Ehrgeiz meiner Mannschaft, die durch die letzten erfolgreichen Spiele zusätzliches Selbstvertrauen getankt hat. Um allerdings gegen den 1. FFC bestehen zu können, wird eine äußerst disziplinierte und extrem engagierte Leistung nötig sein. Unser gesamtes Team will sich dieser schweren Aufgabe stellen und dabei versuchen, fußballerisch und kämpferisch alles zu geben, um die Begegnung lange offen zu halten.»

Auch er muss auf wichtige Spielerinnen verzichten: Julia Simic und Petra Wimbersky (beide Kreuzbandriss). Die angeschlagenen Sarah Romert, Nicole Banecki, Tanja Wörle, Stefanie Mirlach und Lena Lotzen befinden sich allesamt auf dem Weg der Besserung, so dass die eine oder andere wohl auflaufen kann.

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