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03.09.2026 - 07:35 Uhr | News | Quelle: dpa
«Fehlen die Worte»: Keine Königsklasse für Wolfsburgs Fußballerinnen

©VfL Wolfsburg
Herber Rückschlag für den deutschen Frauenfußball. Nach dem Ausscheiden des zweimaligen Titelgewinners VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt ist nur der gesetzte deutsche Meister FC Bayern in der Liga-Phase der Champions League dabei. Der Vizemeister aus Wolfsburg schied nach einem dramatischen Elfmeterschießen (4:5) im Qualifikationsrückspiel bei Inter Mailand aus. Nach 120 Minuten hatte es 1:3 (1:1, 0:1) gestanden. Auch Eintracht Frankfurt verpasste mit einem 1:5 nach Verlängerung bei Paris Saint-Germain das Weiterkommen.
«Jetzt fühlt sich alles erstmal sehr leer an. Es ist natürlich sehr enttäuschend. Es fehlen einem noch ein bisschen die Worte. Wie es zustande gekommen ist, mit dem Ausgleich kurz vor Schluss - es tut brutal weh. Da müssen wir gemeinsam durch», sagte VfL-Trainer Stephan Lerch, «heute sind wir alle einfach brutal enttäuscht, da kann man gerade nicht nach vorne blicken, das geht auch nicht».
Pechvogel war Neuzugang Mara Alber, die im Elfmeterschießen den Ball gegen Mailands Torhüterin Cecilía Rán Rúnarsdóttir nicht unterbrachte und danach bittere Tränen weinte. Wolfsburgs Fußballerinnen hatten 2013 und 2014 in der Königsklasse triumphiert und standen 2016, 2018, 2020 und 2023 im Finale.
Großer Jubel hingegen bei Inter Mailand mit der deutschen Kapitänin und Ex-Nationalspielerin Lina Magull (früher unter anderem VfL Wolfsburg und FC Bayern). Im Hinspiel fehlte sie noch verletzt, nun wurde sie nach einer Stunde eingewechselt, legte das so wichtige 2:0 für Inter auf und verwandelte den ersten Elfmeter für die Italienerinnen sicher.
Eintracht-Coach Arnautis: «Mannschaft hat alles reingelegt.»
Auch Eintracht Frankfurt als Bundesliga-Dritter der vergangenen Saison scheiterte. «Es ist schon brutal, wenn du heute das Spiel nimmst. Unsere Mannschaft hat alles reingelegt. Die Geschichte ist schon sehr, sehr hart», sagte Chefcoach Niko Arnautis und sprach von einem glücklichen Sieger Paris. «Chapeau an die Mädels. Sie hätten mehr verdient gehabt.» Frankfurt hatte bisher nur 2023/2024 die Königsklasse erreicht. Damals schieden die Adlerträgerinnen nach der Gruppenphase aus.
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