14.11.2012 - 08:41 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Spitzenduo muss «nachsitzen»

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©1. FFC Turbine Potsdam
Es geht Schlag auf Schlag: Zwei Nachholspiele in der Bundesliga stehen heute auf dem Programm, die Auswirkungen vor allem auf die Tabellenspitze haben werden. Der Spitzenreiter und amtierende Deutsche Meister Turbine Potsdam empfängt in einer Partie des zweiten Spieltags den SC Freiburg (16 Uhr), der derzeit auf dem vierten Platz rangiert. Der erste Potsdam-Verfolger VfL Wolfsburg begrüßt ab 19 Uhr den Gast aus Gütersloh. Das Match gegen den Aufsteiger FSV 2009 ist sogar eine Begegnung des ersten Spieltags. Die Spiele wurden wegen der U20-WM verlegt.

Die Medien taufen die Turbinen gerne in «Torbienen» um. Der Name passt: Potsdam hat in acht Bundesligaspielen bereits 33 Tore erzielt. Freiburg muss also in der Defensive auf der Hut sein, zumal neben Yuki Ogimi (Foto), die derzeit mit zehn Treffern die Torschützenliste anführt, auch Genoveva Anonma wieder dabei sein wird. Sie ist vom Afrika-Cup als Siegerin mit ihrem Team Äquatorialguinea zurückgekehrt. Ob sie schon heute für die Turbine spielen wird, ist allerdings offen.

Potsdams Trainer Bernd Schröder hat ohnehin Personalprobleme: Neben den Langzeitverletzten muss er auch immer noch auf Patricia Hanebeck (Sehnenentzündung in der Wade) und Tabea Kemme (erkrankt) verzichten.

Der Gegner aus dem Breisgau kommt mit breiter Brust nach Babelsberg. Nach dem 2:0-Sieg beim Pokalsieger Bayern München hält das Team von Milorad Pilipovic Anschluss ans Spitzentrio. «Wir haben ein hohes Niveau in der Mannschaft und wollen jetzt den nächsten Schritt gehen, damit wir auch gegen Teams wie Potsdam mithalten können», verkündet der Trainer optimistisch. Bei der Umsetzung dieses Plans wird ihm Marina Makanza wieder zur Verfügung stehen. Außer der langzeitverletzten Hasret Kayikci sind bei Freiburg alle fit und einsatzbereit. Und Pilipovic versichert: «Die sind extrem motiviert.»

Der VfL Wolfsburg ist die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga: Als einziges Team haben die Wölfinnen noch keine Niederlage kassiert und können bei Siegen in den beiden ausstehenden Nachholspielen den Tabellengipfel erklimmen. Gegen den Aufsteiger Gütersloh soll der siebte Erfolg im achten Spiel her. Die Gäste haben zuletzt viermal verloren, darunter dramatisch hoch mit 0:8 bei Bayern München. Insofern spricht heute alles für den Werksklub aus Niedersachsen, der sich derzeit in bestechender Form präsentiert, wie auch der 4:2-Sieg gegen Frankfurt am vergangenen Sonntag gezeigt hat. Erschwerend kommt für die Gäste hinzu, dass sie auf fünf Spielerinnen verzichten müssen: Marie Pollmann ist gelb-rot-gesperrt, Nina Claassen, Franziska Bröckl und Nina Philipp sind verletzt und Kristina Gessat fehlt aus beruflichen Gründen.

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