20.01.2012 - 21:00 Uhr | News | Quelle: Turbine Potsdam
Turbine will Hallen-Titel verteidigen

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©1. FFC Turbine Potsdam
In der Magdeburger GETEC-Arena steigt am morgigen Samstag der 18. DFB-Hallenpokal, den alle zwölf Bundesligisten bestreiten. Der 1. FFC Turbine Potsdam geht als Titelverteidiger in das Turnier, welches er in den zurückliegenden Jahren bereits fünf Mal gewinnen konnte. Nach der Teilnahme an den Hallenturnieren in Jöllenbeck und Kiel am vergangenen Wochenende hat sich Turbine-Coach Bernd Schröder (Foto) auf seinen Kader für das Hallenmasters festgelegt.

„Das Internationale Hallenturnier in Jöllenbeck und der Nordcup in Kiel haben gezeigt, wer für den DFB-Hallenpokal in Magdeburg geeignet ist und wer nicht“, sagt Schröder, „aus den Erkenntnissen dieser beiden Turniere habe ich in Abstimmung mit meinem Co-Trainer Dirk Heinrichs den Kader für das Hallenmasters festgelegt.“

Als Torhüterinnen nominierte Schröder erwartungsgemäß Ann-Kathrin Berger sowie die nach halbjähriger Verletzungspause wieder einsatzfähige Anna Sarholz. Zudem plant Bernd Schröder mit folgenden zehn Feldspielerinnen: Jennifer Zietz, Kristin Demann, Babett Peter, Viola Odebrecht, Stefanie Draws, Patricia Hanebeck, Yuki Nagasato, Margrét Lára Vidarsdóttir, Isabel Kerschowski und Tabea Kemme. „Als Titelverteidiger und amtierender deutscher Meister wollen wir uns natürlich in Magdeburg gut präsentieren, zumal uns viele Fans aus Potsdam und Berlin begleiten und wir auch sehr viele Sympathien in der Region haben“, so Schröder. „Ich denke, für dieses Ziel haben wir eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt.“

Verzichten muss der Turbine-Coach auf seine Bundesliga-Goalgetterin Genoveva Anonma. Die 22-Jährige laboriert bereits seit mehreren Tagen an einer Sehnenreizung im Knie und kann daher nicht beim Hallenpokal zum Einsatz kommen. „Wir schonen sie, da ihr Einsatz in der Bundesliga und in der Champions League für uns wichtiger ist“, erklärt Schröder. Angeschlagen ist auch Viola Odebrecht, die an einer Muskelzerrung im Oberschenkel laboriert: „Sie wird intensiv von unserer medizinischen Abteilung behandelt. Über ihren Einsatz entscheiden können wir gegebenenfalls erst am Spieltag in Magdeburg“, informiert der Coach über den aktuellen Stand.

Der 69-jährige Turbine-Coach liebäugelt mit der Titelverteidigung, wenngleich er weiß, dass die bei dem starken Teilnehmerfeld schwer ist: „Der Hallenpokal hat für uns einen hohen Stellenwert. Immerhin fahren wir als Titelverteidiger nach Magdeburg, stehen damit besonders im Fokus und wollen den Pokal auch erfolgreich verteidigen. Doch wir wissen auch, dass in der Halle alles möglich ist.“ Als Zielstellung für seine Mannschaft gibt er den Einzug ins Finale vor: „Und wenn man dort ist, hat man auch das Ziel zu gewinnen. Den Druck machen wir uns selbst, weil wir auch für die Region spielen und das natürlich besonders gut machen wollen. Für uns kommt es darauf an, dass wir uns gut präsentieren, unsere neuen Spielerinnen dem Publikum zeigen und so wie beim vergangenen Turnier richtig gute Stimmung herrscht“, so Schröder.

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