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23.11.2025 - 14:30 Uhr | News | Quelle: dpa/sd
Wolfsburg siegt trotz RB-Aufholjagd

©VfL Wolfsburg
Wolfsburg dominiert früh – Zicai und Bussy stellen auf 2:0
Nach dem überzeugenden Champions-League-Auftritt gegen Manchester United traten die Wölfinnen in Leipzig von Beginn an mit hoher Intensität auf. Das Team von Stephan Lerch presste früh, schnürte RB phasenweise im eigenen Drittel ein und legte sich die Führung zielstrebig zurecht.
Bereits in der 14. Minute vollendete Cora Zicai eine Umschaltaktion zum 0:1. Nur wenig später erhöhte Kessya Bussy (27.) nach energischem Nachsetzen auf 2:0. Leipzig fand sporadisch gute Ansätze im Spiel nach vorne, blieb aber zunächst oft an der strukturierten VfL-Defensive hängen.
Kurz vor der Pause belohnte sich RB dann doch: Delice Boboy, eine der auffälligsten Leipzigerinnen, traf in der 42. Minute zu ihrem ersten Bundesligator und stellte den 1:2-Halbzeitstand her.
RB dreht auf – Johannes hält Wolfsburg im Spiel
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Leipzig plötzlich wie ausgewechselt. Mutig, aggressiv und deutlich strukturierter schob das Team von Jonas Stephan die Wölfinnen immer weiter hinten rein und erspielte sich eine ganze Reihe gefährlicher Chancen.
Mehrfach musste VfL-Keeperin Stina Johannes eingreifen und entschärfte unter anderem Abschlüsse von Boboy (56.), Lisa Baum (57., 66., 72.) und Andrea Norheim (62.). Leipzig schnupperte am Ausgleich, doch Wolfsburgs Schlussfrau blieb in dieser Phase unüberwindbar.
Huth entscheidet – abgefälschter Schuss sorgt für Ruhe
Mitten in die stärkste Druckphase der Gastgeberinnen setzte der VfL dann den entscheidenden Nadelstich. Ein eigentlich ungefährlicher Abschluss von Svenja Huth wurde von Victoria Krug unglücklich abgefälscht und trudelte zum 1:3 ins Tor (84.). Der Schlusspunkt einer Partie, die deutlich enger war, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Fazit
Wolfsburg war effizient in Halbzeit eins, defensiv unter Stress nach der Pause und mit einer überragenden Stina Johannes.
Leipzig hingegen trat taktisch mutig auf, war kämpferisch stark und nach dem Pokal-Aus mit einer klaren Reaktion. Der Aufwand blieb jedoch ohne Ertrag.
RB muss damit weiter auf den ersten Pflichtspielpunkt gegen den VfL warten, kann aber aus der couragierten zweiten Hälfte viel mitnehmen.
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