09.10.2013 - 19:11 | News | Source: Soccerdonna
14:0! Wölfinnen zeigen sich gnadenlos

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©VfL Wolfsburg
Letztlich war es nur ein besseres Trainingsspielchen, für das der VfL Wolfsburg allerdings weit reisen musste. Der Titelverteidiger hat in der Champions League beim estnischen Meister Pärnu JK das Hinspiel leicht und locker mit 14:0 (6:0) gewonnen. Damit ist der Einzug in die zweite Runde besiegelt, das Rückspiel am kommenden Mittwoch (17 Uhr, live bei Eurosport) ist nur noch Formsache.

Die Wolfsburgerinnen haben von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie die Aufgabe in der estnischen Hauptstadt Tallinn ernsthaft angehen. Entsprechend früh zeichnete sich der Kantersieg ab. Durch Treffer von Lina Magull (8./19./Foto), Nilla Fischer (21./26.), Martina Müller (22.) und Anna Blässe (34.) stand es schon nach etwas mehr als einer halben Stunde 6:0 für die Gäste. Dabei blieb es bis zur Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel ging das muntere Toreschießen weiter. Conny Pohlers, die zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, traf mit ihren ersten Ballberührungen zum 7:0 (47.) und 8:0 (48.). Nur fünf Minuten später traf sie erneut, allerdings war es kein Hattrick. Denn vor ihrem dritten Tor war wieder Magull, diesmal per Foulelfmeter (51.), erfolgreich. Pohlers' Treffer schraubte das Ergebnis nach nur 53 Minuten in den zweistelligen Bereich. In der 59. Minute gelang Magull mit ihrem vierten Tor, einem schönen Volleyschuss, das 11:0.

Es folgten 25 Minuten, in denen Wolfsburg den Druck etwas herausnahm und gnädig auf das volle Dutzend verzichtete. Doch in der 84. Minute war es vorbei mit der Zurückhaltung: Ein harter Schuss von Alexandra Popp flog aus rund 20 Meter in den Winkel - es schien so, als habe sich der VfL das schönste Tor des Tages für das 12:0 aufgespart.

Als wäre das Ergebnis nicht schon bitter genug, musste das estnische Team eine Minute später auch noch eine Rote Karte hinnehmen. Pärnus Torhüterin Elis Meetua foulte die einschussbereite Müller einen Meter vor der Torlinie - Notbremse, Platzverweis und Elfmeter. Müller selbst verwandelte sicher (87.). In der Nachspielzeit traf Müller erneut, es sollte das letzte Tor in einem Spiel sein, in dem der Zuschauer fast am meisten gefordert war, um beim Zählen nicht den Überblick zu verlieren.

(cmu)

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