23.04.2013 - 18:50 | News | Source: Soccerdonna
«Endspiel» um Platz zwei

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©1. FFC Turbine Potsdam
Wenn der 1.FFC Frankfurt und Turbine Potsdam in den vergangenen Jahren aufeinandertrafen, ging es meist um wichtige Punkte im Titelkampf. Das ist in dieser Saison anders: Der VfL Wolfsburg liegt mit großem Vorsprung an der Tabellenspitze. Immerhin aber ist das Duell zwischen Frankfurt und Turbine ein «Endspiel» um den zweiten Platz, eine Vorentscheidung um den begehrten Tabellenrang, der zur Champions League qualifiziert. Anstoß der Nachholpartie des 15. Spieltags ist am morgigen Mittwoch um 17.45 Uhr im Stadion am Brentanobad.

Gastgeber Frankfurt ist zurzeit Zweiter mit 38 Punkten. Einen Zähler weniger weist die Turbine auf; allerdings haben die Potsdamerinnen ein Spiel weniger bestritten. Die Begegnung wird live im Internet auf www.dfb-tv.de übertragen.

Frankfurts Interimstrainer Sascha Glass, der am vergangenen Wochenende mit dem 5:2-Sieg über Duisburg einen gelungenen Einstand gab, lobt die Physis der Gäste und warnt vor allem vor dem Angriff: «Das Team um Erfolgstrainer Bernd Schröder besitzt in der aktuellen Saison die zweitbeste Abwehr sowie den zweitbesten Sturm der Liga, da gilt es, über 90 Minuten ein hohes Tempo zu gehen, in allen Situationen dagegen zu halten und Potsdam immer wieder unter Druck zu setzen. Wichtig wird es sein, bereits früh ein Mittel gegen das Angriffsduo Yuki Ogimi und Genoveva Anonma zu finden.»

Aufgrund eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel wird erneut Sandrine Bretigny fehlen. Nach wie vor stehen Glass auch Fatmire Bajramaj, die nach ihrem Kreuzbandriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, sowie Simone Laudehr (Aufbautraining nach Knorpelschaden) nicht zur Verfügung.

Den Gästen steckt noch die 0:1-Niederlage in Essen vom vergangenen Sonntag in den Trikots. «Wir haben heute schlecht gespielt, müssen das jetzt aber schnell abhaken und nach vorn schauen. So dürfen wir uns nicht noch einmal präsentieren», mahnte Turbine-Trainer Bernd Schröder (Foto) nach dem Spiel.

Einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft möchte der VfL Wolfsburg beim FCR 2001 Duisburg gehen. Die Partie des 18. Spieltags war am 14. April verlegt worden, weil der VfL an diesem Tag das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League spielte. Duisburg hat zuletzt die beiden Begegnungen gegen die Spitzenteam aus Frankfurt (2:5) und Potsdam (1:6) deutlich verloren, und es spricht beim Blick auf die Tabelle nichts dafür, dass es morgen (Anstoß 18 Uhr) anders sein wird. «Die Duisburgerinnen haben sich unter dem neuen Trainer gefangen. Uns erwartet eine knifflige Partie», redet VfL-Coach Ralf Kellermann vor dem Spiel den Gegner stark. Der der aus Duisburg stammende Ex-Torhüter stand einst beim MSV im Kasten. Auch für drei seiner Spielerinnen ist das Match die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte: Alexandra Popp, Luisa Wensing und Viola Odebrecht kickten beim FCR.

Das Duell der «Kellerkinder» gibt es morgen ab 15.30 Uhr: Der VfL Sindelfingen trifft auf den FSV Gütersloh 2009. In dem Spiel der 13. Runde müssen die Gäste unbedingt dreifach punkten. Schon im Falle eines Remis stehen sie als erster Absteiger fest. Doch auch Sindelfingen spürt erheblichen Druck, denn die Chancen auf den Klassenerhalt sind bei noch fünf Spielen und elf Punkten Rückstand bis zum rettenden zehnten Tabellenplatz nur minimal. (cmu)

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