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05.03.2011 - 20:34 | News | Source: Vereine
Endspurt in der Bundesliga: Die Angst vorm Straucheln

©FCR 01 Duisburg
„In Hamburg erwarte ich einen starken Gegner, der aktuell eine überzeugende Serie vorzuweisen hat. Besonders die letzten beiden Siege in München sowie in Wolfsburg zeigen die Möglichkeiten der Hanseatinnen“, warnt der Frankfurter Trainer Sven Kahlert. In seinem Kader fehlen weiterhin Silvana Chojnowski (Reha nach Rückenprellung) und Valeria Kleiner (Reha nach Innenbandriss). Die Schwedinnen Jessica Landström und Sara Thunebro sowie US-Amerikanerin Ally Krieger sind für den Algarve-Cup in Portugal zu ihren Nationalmannschaften abgestellt.
Bayer Leverkusen gelang am vergangenen Wochenende durch den 3:2-Sieg im Nachholspiel in Herford der vorzeitige Klassenerhalt. Die Werkskickerinnen können nun gegen die Turbinen frei aufspielen. In Potsdam drehte sich in dieser Woche alles um das 40-jährige Vereinsjubiläum. Hat der runde Geburtstag die Aufmerksamkeit der Schröder-Schützlinge von der wichtigen Begegnung in Leverkusen weggelenkt?
Auf einen Ausrutscher der Brandenburgerinnen hofft nicht nur Frankfurt, sondern auch der FCR 2001 Duisburg. Die Löwinnen liegen mit 47 Punkten auf Platz drei und hoffen noch auf die minimale Chance, einen Rang hoch zu klettern, um sich für die Champions League zu qualifizieren.
Beim abstiegsbedrohten FF USV Jena (15 Punkte) müssen die Duisburgerinnen zunächst selbst die Punkte einfahren – was schwierig genug werden wird. „Sie werden kompakt stehen und dann versuchen mit ihren gefährlichen Spitzen, besonders mit Anonma, den einen oder anderen Konter zu fahren“, rechnet FCR-Coach Marco Ketelaer (Foto) mit einer defensiven Heimmannschaft. Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen – natürlich abgesehen von den Langzeitverletzten. Ketelaer: „Auch Uschi Holl wird noch einmal fehlen, aber sie macht Fortschritte.“
Der 1. FC Saarbrücken (14 Punkte) trifft im letzten Heimspiel der Saison auf den SC 07 Bad Neuenahr. Die Rheinländerinnen stehen im gesicherten Mittelfeld auf dem siebten Tabellenplatz, während das Team von Tobias Jungfleisch im Kampf um den Klassenerhalt zum Siegen verdammt ist. „Die Mannschaft hat in den Trainingseinheiten wieder gut gearbeitet. Wir werden alles geben, um uns dem drohenden Abstieg zu entziehen", zeigt sich der FCS-Trainer kämpferisch. „Die Personallage ist mehr als angespannt, eigentlich sogar katastrophal", so Jungfleisch. Mit Sif Atladottir (Länderspielreise), Sarah Karnbach (zwei Muskelfaserrisse), Ann-Katrin Schinkel (Knochenödem) und Romina Holz (muskuläre Probleme) fallen gleich vier Stammspielerinnen aus. Auch Elisabeth Scherzberg steht aufgrund einer Stauchung im Fuß nicht zur Verfügung.
Ein Sieg fehlt der SG Essen-Schönebeck (17 Punkte), um den Klassenerhalt zu sichern. Da kommt der bereits abgestiegene Herforder SV zum richtigen Zeitpunkt ins Ruhrgebiet.
Ohne größere Bedeutung ist die Partie der punktgleichen Tabellennachbarn Bayern München gegen den VfL Wolfsburg; der Sieger hat allersings noch Chancen auf Platz vier in der Endabrechnung.
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