23.03.2026 - 11:00 | News | Source: SportBild/ sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: Cerci-Deal beim VfL geplatzt – bald in der WSL?

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©TSG Hoffenheim
Großes Beben beim elfmaligen DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg. Nach dem Abgang vom Direktor Ralf Kellermann zum Regionalligisten Borussia Dortmund und dem überraschenden Wechsel von Alexandra Popp ebenfalls in den Ruhrpott, könnte der VfL eine weitere Noch-Nicht-Wölfin verlieren. Nach Informationen von SportBild soll der Deal zwischen der deutschen Nationalspielerin Selina Cerci und Wolfsburg geplatzt sein. Die Tendenz der derzeitigen TSG-Hoffenheim-Spielerin soll nun in die englische Women's Super League gehen. Diese Information können auch wir bestätigen.

Cercis Wunsch der WSL – WM in Gefahr?

Klar ist, dass Cerci bekennender Arsenal-Fan ist. Ein Wechsel zum derzeitigen Champions-League-Sieger könnte aber eine Gefahr für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr sein. Während die "Gunners" aktiv nach einer Flügelspielerin suchen, gilt die 25-Jährige als klare Mittelstürmerin und müsste sich hinter "Superstar" Alessia Russo anstellen. Einsatzzeiten könnten dabei gering ausfallen. Bundestrainer Christian Wück, der auf der Stürmerinnen-Position viele Variationen hätte, könnte sich gegen sie entscheiden. Handfeste Informationen in Richtung Arsenal gibt es keine.

Auch die beiden Manchester-Klubs dürften keine Optionen sein: Während City mit Khadija "Bunny" Shaw die torgefährlichste Spielerin der Liga und mit Vivianne Miedema und Kerolin gute Alternativen besitzt, ist auch United mit den drei Mittelstürmerinnen Elisabeth Terland, Lea Schüller und Melvine Malard gut besetzt.

Nur ein Londoner Top-Klub könnte somit wirklich infrage kommen. Chelsea besitzt mit Australierin Sam Kerr, die am vergangenen Samstag mit 0:1 im Finale beim Asian Women's Cup gegen Japan verloren hatte, eine einzige Mittelstürmerin. Mayra Ramírez fällt seit August 2025 verletzt aus. Die 32-jährige Kerr kam im September nach einem Kreuzbandriss stark zurück und ist mit zehn Toren beste Torschützin des Klubs. Doch den "Blues" fehlen die Alternativen.

Wolfsburg oder WSL? Wer verhandelt?

Bislang sieht es somit nicht gut für den Vizemeister VfL Wolfsburg aus. Kurios hierbei ist, dass Kellermann laut SportBild-Informationen weiterhin die Verhandlungen mit neuen Spielerinnen führt. Jedoch soll Cheftrainer Stephan Lerch mittlerweile federführend sein. Diese Aufgabe übernahm Lerch bereits zu Hoffenheimer Zeiten, teilweise auch in der Doppelfunktion.

Ob das ein Grund für den geplatzten Deal ist, ist unklar. Cerci würde jedoch im Sommer ablösefrei wechseln können, egal ob innerhalb der Bundesliga, in die WSL oder doch in eine ganz andere Liga. Damit würde die TSG ihre torgefährlichste Spielerin verlieren. Bereits im Januar verließ Melissa Kössler die TSG in Richtung NWSL zum neuen Klub Denver Summit. Dort startet die 26-Jährige voll durch (zur Meldung).

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