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26.01.2026 - 16:52 | News | Source: Sd | von: Haho
Mehr Professionalität, neue Chancen: Die Vrouwen Eredivisie im Umbruch

Historischer Hintergrund
Der Fußball in den Niederlanden entwickelte sich zunächst ab den 1970er-Jahren auf Amateurebene, wobei die Hoofdklasse die höchste Spielklasse war. In den 1990er-Jahren gewann der Fußball international stark an Bedeutung, unter anderem durch die Aufnahme ins olympische Programm 1996. Da die niederländische Nationalmannschaft sportlich zurückfiel und viele Top-Spielerinnen ins Ausland abwanderten, sah sich der niederländische Fußballverband zum Handeln gezwungen.
2007 gründete der KNVB die Eredivisie Vrouwen als professionelle Liga. Die erste Saison 2007/08 starteten sie mit sechs Vereinen. AZ Alkmaar dominierte die Anfangsjahre und gewann die ersten drei Meisterschaften. In den folgenden Jahren kam es jedoch immer wieder zu finanziellen Problemen bei mehreren Klubs, was zu Rückzügen und ständig wechselnden Teilnehmerzahlen führte.
Zwischen 2012 und 2015 wurde die Eredivisie Vrouwen durch die grenzüberschreitende BeNe League ersetzt, die Mannschaften aus Belgien und den Niederlanden vereinte. Nach deren Auflösung wurde die Eredivisie Vrouwen 2015 wiederbelebt. Der Einstieg großer Vereine wie Ajax und PSV steigerte die sportliche und mediale Präsenz der Eredivisie Vrouwen und des Frauenfußballs deutlich.
Die Liga expandierte ab 2016 weiter, wobei neue Vereine hinzukamen und andere aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ausschieden. Die COVID-19-Pandemie führte 2020 zum vorzeitigen Abbruch einer Saison. Im selben Jahr wurde die Liga in Vrouwen Eredivisie umbenannt.
Seit 2021 traten weitere Traditionsklubs wie Feyenoord und FC Utrecht der Liga bei. Diese wuchs zeitweise auf bis zu zwölf Teams an.
Umstrukturierung ab der Saison 2026/2027
Ab der Saison 2026/2027 steht der niederländische Fußball vor einer grundlegenden strukturellen Neuausrichtung, die einen wichtigen Meilenstein in der weiteren Professionalisierung darstellt. Der niederländische Fußballverband KNVB reagiert damit sowohl auf das starke Wachstum des Fußballs als auch auf die Notwendigkeit, sportliche und wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern.
Ein zentrales Element dieser Reform ist die Verkleinerung der Vrouwen Eredivisie von zuletzt bis zu zwölf auf künftig zehn Vereine. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Qualität der Liga zu erhöhen, sowie finanzielle Risiken für die Klubs zu reduzieren und eine gesunde Wettbewerbsstruktur zu schaffen. In den vergangenen Jahren hatten mehrere Vereine mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, was zu Rückzügen und Unsicherheit führte. Durch die Reduzierung der Teamanzahl soll nun sichergestellt werden, dass nur Vereine mit nachhaltigen Strukturen und ausreichender Infrastruktur dauerhaft erstklassig spielen.
Die wohl wichtigste Neuerung ist die Einführung eines festen Auf- und Abstiegssystems, welches es in dieser Form zuvor nicht gab. Damit wird erstmals eine klare Ligapyramide im niederländischen Fußball geschaffen. Unterhalb der momentan höchsten Spielklasse wird die bisherige Vrouwen Eerste Divisie in zwei Ebenen aufgeteilt: eine neue Eerste Divisie und eine Tweede Divisie.
Durch den Auf- und Abstieg erhalten Vereine aus den unteren Spielklassen erstmals eine realistische Chance, sich sportlich für die höchste Liga zu qualifizieren. Gleichzeitig erhöht sich der Leistungsdruck auf die Erstligisten, da sportliche Misserfolge künftig direkte Konsequenzen haben können. Dies soll sowohl die Wettbewerbsintensität steigern, als auch Investitionen in Nachwuchsarbeit und Vereinsstrukturen fördern.
Insgesamt markiert die Umstrukturierung ab 2026/27 einen strategischen Wendepunkt für den Fußball in den Niederlanden. Die Reform schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und festigt die Eredivisie als eine der führenden Fußballligen in Europa.
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