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13.12.2025 - 16:30 | News | Source: sd | von: eb
Wolfsburgs Machtdemonstration zum Hinrundenabschluss

©VfL Wolfsburg
Früher Druck der Wölfinnen, Popp bricht den Bann
Von Beginn an übernahm Wolfsburg die Kontrolle und schnürte die Nürnbergerinnen tief in deren eigener Hälfte ein. Bereits in der Anfangsphase musste FCN-Keeperin Larissa Rusek mehrfach eingreifen und verhinderte mit starken Paraden einen frühen Rückstand. Der VfL kombinierte sich immer wieder gefährlich in den Strafraum, ließ zunächst aber die letzte Konsequenz vermissen.
Nach gut 25 Minuten war es dann soweit: Janou Levels setzte sich über links durch und flankte punktgenau auf Alexandra Popp, die per Kopf zur verdienten Führung einschob (26.). Nürnberg versuchte, sich zu befreien, kam jedoch nur selten in aussichtsreiche Offensivaktionen. Kurz vor der Pause folgte der nächste Nackenschlag: Nach einem schnellen Umschaltmoment umkurvte Vivien Endemann Rusek und erhöhte in der Nachspielzeit auf 2:0 (45.+4).
VfL zieht nach der Pause davon
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Wolfsburg blieb spielbestimmend und erhöhte nach knapp einer Stunde binnen weniger Minuten auf 4:0. Zunächst vollendete Lena Lattwein eine Kombination per Direktabnahme (58.), ehe Justine Kielland nach einer kurz ausgeführten Ecke sehenswert ins lange Eck traf (60.).
Für einen kurzen Moment keimte im Max-Morlock-Stadion Hoffnung auf: Nach einem Freistoß landete der Ball bei Franziska Mai, die aus 14 Metern zum 1:4 verkürzte (63.). Doch der VfL antwortete prompt. Erneut war es Kielland, die nachlegte und mit ihrem zweiten Treffer des Tages den alten Abstand wiederherstellte (69.).
Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Kessya Bussy, die einen Abpraller eiskalt verwertete und zum 6:1-Endstand einschob (84.).
Stimme zum Spiel
VfL-Coach Stephan Lerch zeigte sich nach Abpfiff zufrieden: „Wir haben eine gute Reaktion auf das Spiel in Madrid gezeigt und uns viele gute Möglichkeiten erspielt. Das Gegentor durch eine Standardsituation ärgert uns ein wenig, da man so den Gegner wieder ins Spiel zurückbringt. Insgesamt sind wir jedoch sehr froh und glücklich, dass wir heute so zurückgekommen sind und dieses Ergebnis erzielt haben.“
Besonders hob Lerch zudem hervor, dass mehrere Spielerinnen ihre ersten Bundesligaminuten für den Verein sammeln konnten. Auch Sophia Kleinherne„Alle haben ihre Aufgaben hervorragend gelöst.“
Ausblick
Für den VfL Wolfsburg geht es bereits am Mittwoch in der UEFA Women's Champions League weiter. Dort treffen sie zu Hause auf den englischen Meister Chelsea FC (17.12, 21 Uhr). In der Bundesliga steht am Sonntag die letzte Partie vor der Winterpause an (21.12, 18:30 Uhr). Gegen Aufsteiger HSV möchten sie sich zum Rückrundenstart revanchieren: Am ersten Spieltag ging die Partie mit 3:3 zu Ende.
Der Club bestreitet am Samstag (14 Uhr) das letzte Heimspiel des Jahres gegen Mitaufsteiger 1. FC Union Berlin.
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