20.07.2022 - 13:08 Uhr | News | Quelle: dpa
Ex-Nationalspielerin Mittag: Entfernung bei WM 2023 kein Problem

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Die frühere Nationalspielerin Anja Mittag sieht keinen Nachteil in der weiten Entfernung der kommenden Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland. «Es ist natürlich schwerer, eben anzureisen», sagte die 37-Jährige am Mittwoch bei einer Medienrunde des Weltverbandes FIFA. Die genauen Anstoßzeiten der Partien des Turniers vom 20. Juli bis 20. August 2023 mit erstmals 32 Mannschaften stehen noch nicht fest - zwischen Deutschland und dem Finalort Sydney liegen acht Stunden Zeitverschiebung.

«Es wird schwerer, es zu verfolgen», sagte Mittag über die Partien in zehn Spielorten und zwei Ländern. «Aber so ist das, es ist dasselbe für andere Länder, wenn die Turniere in Europa stattfinden.» Es sei «nicht mehr lange» zum Eröffnungsspiel in Auckland. «Ich freue mich wirklich darauf», sagte Weltmeisterin von 2007 und Olympiasiegerin von 2016, die ihre Nationalmannschaftskarriere 2017 nach 158 Länderspielen beendet hatte. «Die Weltmeisterschaft ist das Größte, was eine Spielerin erreichen kann.»

Der Frauenfußball wachse und «wird größer und größer. Es ist das erste Mal, dass 32 Mannschaften teilnehmen, das ist ein gutes Beispiel dafür», sagte Mittag. «Wir haben alle lange darauf hingearbeitet.» Dass für ihre Nachfolgerinnen in der DFB-Auswahl in Australien und Neuseeland eine Winter-WM mit deutlich kühleren Temperaturen als aktuell bei der EM in England ansteht, sei ungewohnt. «In der Hitze zu spielen ist angenehmer, als wenn es zu kalt ist», sagte Mittag. «Ich bevorzuge zu schwitzen statt zu frieren.»

Wie die FIFA am Mittwoch bekanntgab, startet der Kartenverkauf für die Endrunde am 6. Oktober. Am 22. Oktober werden in Auckland die Vorrundengruppen ausgelost.

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