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16.05.2022 - 13:07 Uhr | News | Quelle: dpa
Wieder Platz 4: Turbine geht sportlich ungewisser Zukunft entgegen

©Jennifer Schröder
Die Champions League verpasst und das Team vor einem großen Umbruch: Bei Turbine Potsdam gibt es Sorge, den Anschluss an die Spitzenteams in der Frauen-Bundesliga zu verlieren. Nach den zwei Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt (0:2) und bei Vizemeister Bayern München (0:5) zog Turbines Trainer Sofian Chahed aber dennoch ein positives Saisonfazit. «Wir haben die Ziele erreicht, die wir uns vor der Saison gesetzt haben: mehr Punkte als im Vorjahr, mehr Tore, weniger Gegentore», sagte der Ex-Hertha-Profi.
Chahed fügte aber an: «Auch wenn es ärgerlich ist, dass wir am Ende die Champions League nicht realisieren konnten.» Woran es lag? «Wir sind selber schuld, hatten es selbst in der Hand», sagte der 39-Jährige, «letztendlich sind wir am eigenen Druck gescheitert». Letzte Herausforderung und Chance für den versöhnlichen Abschluss ist das DFB-Pokalfinale gegen Meister VfL Wolfsburg am 28. Mai in Köln.
In der Liga belegten die Turbinen im dritten Jahr in Folge den vierten Platz in der Tabelle. Dies in der kommenden Saison zu wiederholen, dürfte sehr schwer fallen. Denn der Aderlass des Kaders im Sommer ist gewaltig und die positive Entwicklung des Teams fußte in dieser Saison hauptsächlich darauf, dass die Spielerinnen unter Chahed zu einer Einheit zusammengewachsen waren.
In Sara Agrez(Wolfsburg), Melissa Kössler (Hoffenheim), Gina Chmielinski und Dina Orschmann (beide Ziel offen) verlassen Leistungsträgerinnen Potsdam. Außerdem beendet Olympiasiegerin Isabel Kerschowski ihre Karriere, Luca Graf wechselt zu RB Leipzig. Offen ist der Verbleib von Torjägerin Selina Cerci. Doch egal, ob die mit Kreuzbandriss vermutlich noch bis Jahresende ausfallende Jungnationalspielerin bleibt oder nicht, ein großer Umbruch wird nicht zu vermeiden sein.
Es wird schwerfallen, die Abgänge gleichwertig zu ersetzen. Mit Maya Hahn (Oregon Ducks/USA) und Noemi Gentile (kommt von Absteiger Sand) wurden bislang erst zwei Spielerinnen verpflichtet. Und durch das Verpassen des internationalen Wettbewerbs sind die Potsdamerinnen gleichermaßen finanziell eingeschränkt. 400 000 Euro Prämie hätte die Teilnahme an der Gruppenphase in die Kasse gespült - Geld, das nun auf dem Transfermarkt fehlen wird.
Auch trotz der finanziellen Unterstützung durch Kooperationspartner Hertha BSC in etwa derselben Größenordnung, droht Potsdam den Anschluss an die, mit einem weitaus größeren Budget ausgestatteten Lizenzclubs, aus Wolfsburg, München, Frankfurt und Hoffenheim zu verlieren und geht einer sportlich ungewissen Zukunft entgegen.
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