23.02.2026 - 19:00 Uhr | News | Quelle: juventusnews24.com
Acht Punkte Rückstand: Juventus kämpft mit internen Spannungen

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©IMAGO
Nach dem 2:2 gegen Ternana Calcio steht Juventus Turin nicht nur sportlich vor einer schwierigen Phase. Der Rückstand im Titelrennen der Serie A Women ist auf acht Punkte angewachsen. Gleichzeitig berichten italienische Medien von internen Spannungen zwischen Mannschaft und Cheftrainer Massimiliano Canzi.

Auslöser der aktuellen Diskussion ist neben der Tabellensituation auch die Entwicklung der vergangenen Wochen. Bereits zuvor war Juventus aus der UEFA Women’s Champions League gegen den VfL Wolfsburg ausgeschieden. In Narni verspielte das Team nach einer Zwei-Tore-Führung den Vorsprung und kassierte noch vor der Pause den Ausgleich. Die Partie gilt intern als symptomatisch für die derzeitige Verfassung.

Wie Mauro Munno berichtet, soll es innerhalb der Kabine zu einem Bruch gekommen sein. Die Kommunikation zwischen Trainerteam und Spielerinnen funktioniere weder inhaltlich noch zwischenmenschlich wie vorgesehen. Mehrere Akteurinnen kritisieren demnach seit Längerem fehlenden Austausch sowie Trainingsinhalte, die taktisch nicht durchgehend als ausreichend anspruchsvoll eingeschätzt werden.

Vereinsintern wird die Situation analysiert. Canzi sieht dem Bericht zufolge eigene Schritte auf die Mannschaft zu, sowohl hinsichtlich der Weiterentwicklung der Spielidee als auch im Dialog. Gleichzeitig verweisen Verantwortliche darauf, dass vergleichbare Dynamiken bereits in der Vergangenheit aufgetreten sind. Auch unter Vorgänger Joe Montemurro kam es in dessen zweiter Saison zu Spannungen, bevor sich die Lage im dritten Jahr weiter verschärfte.

Die sportliche Zwischenbilanz bleibt dennoch differenziert. Juventus gewann in dieser Saison die Women’s Cup und die Supercoppa und erreichte die Play-offs der Champions League. In der Coppa Italia Femminile besteht weiterhin die Möglichkeit auf einen weiteren Titel. In der Liga hingegen fehlte bislang die notwendige Konstanz.

Offen ist zudem die strategische Ausrichtung über die laufende Spielzeit hinaus. Für die Saison 2026/27 steht die Entscheidung an, ob Stefano Braghin oder Federico Mazzetta die sportliche Leitung übernehmen.

Auch personelle Veränderungen prägen das Umfeld. Der bevorstehende Abgang von Cristiana Girelli sorgt für Diskussionen. Mit der Ankunft der Australierin Annalise Rasmussen erfolgt eine weitere Anpassung im Kader.

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