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06.11.2025 - 21:40 Uhr | News | Quelle: sd | von: eb
Ampoorter mit Blitzstart – TSG Hoffenheim entscheidet badisches Derby für sich

©IMAGO
Rekordtor nach wenigen Sekunden
Kaum hatten die rund 700 Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Plätze eingenommen, stand es schon 1:0 für die TSG: Nach nur acht Sekunden nutzte Valesca Ampoorter einen Freiburger Fehlpass eiskalt aus und hämmerte den Ball aus der Distanz unter die Latte – ein historischer Treffer, der als schnellstes Tor der Bundesliga-Historie in die Bücher eingehen dürfte. „Wir haben das gleich in der ersten Sekunde ausgenutzt, das war ein perfekter Start“, freute sich TSG-Trainer Theodoros Dedes nach der Partie.
Freiburg brauchte etwas, um sich von diesem Schock zu erholen. Nach und nach kamen die Gäste jedoch besser ins Spiel und näherten sich durch Luca Birkholz (9.) und Aurélie Csillag (12., 29.) dem Ausgleich. Doch TSG-Keeperin Laura Dick bewahrte ihr Team mit starken Paraden vor dem Gegentor. Hoffenheim blieb spielbestimmend, hatte aber in der Offensive ebenfalls Mühe, klare Chancen herauszuspielen.
Freiburg gleicht aus – Steiner antwortet vom Punkt
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie intensiver. Hoffenheim drückte, Freiburg hielt mit Einsatz dagegen. Die eingewechselte Jill Janssens sorgte für frischen Wind und prüfte zunächst Laura Benkarth (61.), ehe der Sport-Club überraschend zuschlug: Nicole Ojukwu legte für Luca Birkholz auf, die den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte (66.).
Doch die Freude währte nur kurz: Nach einem Eckball entschied Schiedsrichterin Angelika Söder auf Foulelfmeter für Hoffenheim – eine umstrittene Szene, bei der Aurélie Csillag in den Zweikampf ging. Marie Steiner ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän zum 2:1 (70.).
Freiburg rennt an, Hoffenheim hält stand
In der Schlussphase warfen die Freiburgerinnen alles nach vorne, konnten die TSG-Defensive aber nicht mehr knacken. Dick parierte erneut stark gegen Csillag (75.), Franziska Harsch klärte kurz darauf auf der Linie (76.). Trotz kämpferischer Schlussminuten blieb der Ausgleich verwehrt.
„Wir haben viel investiert, aber das Spielglück nicht auf unsere Seite gezogen“, resümierte SC-Coach Edmond Kapllani nach der dritten Niederlage in Folge. Dedes zeigte sich dagegen zufrieden: „Wir haben heute als Team stark gearbeitet und nach dem Ausgleich direkt reagiert – das zeichnet uns aus.“
Ausblick
Für die TSG endet die Englische Woche am Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Der Sport-Club Freiburg empfängt bereits am Montag Bayer Leverkusen im Dreisamstadion und will dort die Negativserie stoppen.
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