12.12.2010 - 12:39 Uhr | News | Quelle: FCR
Ausgezeichnete Löwin: Ein Felix für Alex

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©FCR 01 Duisburg
Der FCR 2001 Duisburg hat bei den Wahlen zu den Sportlerinnen des Jahres in Nordrhein-Westfalen richtig abgeräumt: In drei von vier möglichen Kategorien wurden Spielerinnen des FCR nominiert. Die Ausbeute: zwei gute zweite Plätze und eine Siegerin. Alexandra Popp erhielt den Felix-Award als "Newcomerin des Jahres".

In der festlich geschmückten Kraftzentrale im Meidericher Landschaftpark beklatschten 1200 geladene Gala-Gäste diese Ergebnisse mit FCR-Beteiligung: Bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres siegte der Deutschland-Achter mit 37.564 Stimmen (39,8 Prozent) vor dem Team des FCR 2001 (25.260/26,8 Prozent), sicher ein verdienter Sieg für die eindrucksvollen Ruder-Weltmeister, allerdings besteht die Verbindung zu NRW hauptsächlich darin, dass diese Topsportler in Dortmund trainieren.

Ebenfalls Zweite, und zwar bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres, wurde – nach ihrem Sieg im vergangenen Jahr – FCR-Kapitänin Inka Grings; für die Torjägerin der Löwinnen entschieden sich 33.363 Wähler (35,34 Prozent), für die Speerwurf-Europameisterin Linda Stahl 34.659 (36,71 Prozent). Das war die mit Abstand knappste Entscheidung des Abends und ein Achtungserfolg für die Top-Torjägerin.

Und dann die strahlende Siegerin: Ja, sie sei schon ein wenig stolz, verriet "Poppi" im Siegerinterview auf der gigantischen Showbühne. „Inzwischen bekomme ich mehr und mehr Briefe und Mails, in denen junge Spielerinnen mir schreiben, dass ich ihr Vorbild bin. Das ich für mich Ehre und Verantwortung zugleich“, sagte die U20-Weltmeisterin. Für die WM-Torschützenkönigin entschieden sich 39.092 Wähler (41 Prozent) – mit beachtlichem Abstand folgt der junge Rennfahrer Nico Hülkenberg (24.692/26,15 Prozent) auf dem zweiten Platz. Ein Ergebnis, das selbst die Siegerin kaum glauben wollte: „Da bin ich erst einmal sprachlos.“

„Wenn jemand diesen Preis verdient hat, dann Alexandra“, zollte Dieter Oster, der FCR-Vorsitzender, als Augenzeuge seiner Spielerin ein großes Lob – und verband einen ebenso großen Wunsch mit der Ehrung: „Es wäre toll, wenn so eine Anerkennung für den FCR mit gleich drei Platzierungen auf dem Podest einen Schub für unsere Mannschaft zur Folge hätte, schließlich sind wir auch im neuen Jahr unverändert im Rennen um alle drei mögliche Titel.“

Und auch die große Siegerin, an diesem Festabend eskortiert von ihren Mitspielerinnen Anne van Bonn und Hasret Kayikci, sieht in der Ehrung neben erfreulicher Anerkennung eine Verpflichtung für die nahe Zukunft: „Das ist ein toller Abend, der mir auch zusätzliche Motivation für die Restsaison gibt – mit dem FCR möchte ich gerne wieder einen Titel gewinnen und natürlich möchte ich dann mit der Nationalmannschaft um den WM-Titel kämpfen.“

Das Glück aus Duisburger Sicht perfekt machte die Wahl der Trainerin des Jahres: In dieser Kategorie gewann mit DFB-Weltmeistercoach Maren Meinert ebenfalls eine Duisburgerin und ehemalige FCR-Kickerin.

Ob Alex Popp bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland auch wieder zehn Tore schießt wie bei der U20-WM? Diese Frage beantwortete DFB-Trainerin Maren Meinert bei ihrer eigenen Ehrung salomonisch: „Wenn Alex zum Kader gehört und dann fünf Tore in dem Turnier schießt, sind wir alle hier sehr glücklich“ – ein Zustand übrigens, der auch trefflich die Gemütsverfassung aller FCRler an diesem Abend beschrieb: Der Himmel über der Kraftzentrale war sozusagen weiß-grün.



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