07.09.2013 - 13:16 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Bayern erkämpft Punkt in Wolfsburg

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©FC Bayern
In der Eröffnungspartie der Bundesliga trennten sich der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München leistungsgerecht 1:1 (0:1). In einem Spiel, das nicht ganz die hohen Erwartungen erfüllen konnte, zeigten die Gäste, warum sie in dieser Saison zum Kreis der Titelanwärter gezählt werden. Sie bereiteten dem Deutschen Meister große Probleme, und nur mit etwas Glück blieb der VfL im 27. Heimspiel in Folge ungeschlagen.

Die beiden Teams, die mit insgesamt sieben frisch gekürten Europameisterinnen antraten, wurden von 8249 Zuschauern im VfL-Stadion empfangen - eine tolle Kulisse für das Spitzenspiel. Allerdings war allen Nationalspielerinnen anzumerken, dass sie noch nicht hundertprozentig fit sind.

Die Partie begann von beiden Seiten verhalten. Leichte Abspielfehler zeugten von Nervosität in der Anfangsphase. Fast aus dem Nichts in der 15. Minute die Führung für die Gäste: Katharina Baunach (Foto) gelang das erste Tor der Saison. Auf der linken Seite stand sie frei, VfL-Torfrau Almuth Schult rechnete mit einer Flanke, doch Baunach zielte aus spitzem Winkel direkt aufs kurze Eck. Ein Treffer, den sich die neue Keeperin im Kasten der Wölfinnen ankreiden lassen muss.

Nun schaltete der Titelverteidiger einen Gang höher. Alexandra Popp (17.), Lina Magull (21.), Anna Blässe (28.) vergaben Ausgleichschancen. Doch die Bayern machten es den Gastgeberinnen schwer: Sie pressten, griffen die Wolfsburgerinnen möglichst früh an und schalteten schnell auf Konter um. Zwingende Möglichkeiten ergaben sich dadurch zwar nicht, doch dem VfL wurde so der Spielaufbau erschwert. Mit der etwas überraschenden Gästeführung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchten beide Teams zunächst mit Weitschüssen ihr Glück. Erst in der 62. und 64. Minute gab es die ersten guten Chancen in der zweiten Halbzeit - beide für Bayern und beide für Sarah Hagen: Die US-Amerikanerin setzte sich zweimal gut gegen die neue VfL-Verteidigerin Nilla Fischer durch, scheiterte aber jeweils an Schult.

Als das 2:0 für die Gäste in der Luft lag, gelang den Wölfinnen der Ausgleich: Nach einem Foul von Leonie Maier an Alexandra Popp gab es einen Freistoß. Lena Goeßling schlug den Ball aus dem linken Halbfeld vor das Gehäuse der Münchnerinnen. Viele Spielerinnen stiegen hoch, doch keine erreichte Die Kugel. An der irritierten Torhüterin Kathrin Längert flog der Ball vorbei ins Netz (68.).

Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten: Die größte zum möglichen Bayern-Sieg vergab Lena Lotzen. Die 19 Jahre alte Europameisterin umkurvte in der 75. Minute Bayern-Keeperin Schult und hatte das leere Tor vor Augen - unbedrängt setzte sie den Ball aus 16 Metern neben den Pfosten.

(cmu)



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