26.05.2026 - 16:45 Uhr | News | Quelle: dpa
Bitter für Laura Freigang: Außen vor im DFB-Aufgebot

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©IMAGO
Laura Freigang gehört zu den Fan-Lieblingen und Dauerbrennern in der deutschen Auswahl. Warum der Bundestrainer die Frankfurterin dieses Mal nicht nominiert hat.

Eintracht Frankfurts Kapitänin Laura Freigang ist erst mal raus aus dem Fußball-Nationalteam. Die 28 Jahre alte Offensivspielerin wurde von Bundestrainer Christian Wück nach langer Zeit in der DFB-Auswahl für die beiden letzten WM-Qualifikationsspiele gegen Norwegen und in Slowenien nur auf Abruf nominiert.

«Nur noch sehr wenig Spielzeit»

Der 52-Jährige sprach bei einer Pressekonferenz von einer schwierigen Entscheidung. «Aber wenn man mal genauer hinschaut, sieht man, dass sie seit der EM nur noch sehr wenig Spielzeit bei uns bekommen hat», sagte Wück. Freigang verfüge zwar über eine gewisse Erfahrung, «aber wir können sie im Moment nicht so einsetzen, dass sie uns auf dem Platz hilft».

Die 44-fache Nationalspielerin (17 Tore) war bei allen Turnieren seit der EM 2022 in England dabei, hatte dabei aber nur wenige Einsatzminuten. Das DFB-Team geht als Tabellenführer ihrer Gruppe in die Partie gegen Verfolger Norwegen am 5. Juni (20.35 Uhr/ARD) in Köln und können dort ihr Ticket für Brasilien 2027 klarmachen. Zum Abschluss steht am 9. Juni (18.00 Uhr/ZDF) das Spiel gegen Slowenien in Ljubljana an.

«Das war eine finale Entscheidung zu sagen, wenn wir sie nicht unter den Top 14, 15, 16 Spielerinnen sehen, dass wir es mit einer anderen Personalie versuchen», erklärte Wück weiter und verwies auf Freigangs Konkurrentinnen: «Wir haben einfach gemerkt, wenn wir in unserem System bleiben, haben wir im Moment auf der Zehn eine Jule Brand, eine Linda Dallmann, eine Larissa Mühlhaus neu dabei, die alle im offensiven Mittelfeld spielen können.»

«Das Fenster ist auch nicht zu»

Er habe ein «vernünftiges» Gespräch mit Freigang geführt, sie habe die Nachricht professionell aufgenommen. «Sie steht auf Abruf, das Fenster ist auch nicht zu, das will ich noch mal betonen», ergänzte Wück. «Man kann ihr vom Fußballerischen her nichts vorwerfen. Sie weiß auch, dass sie über gute Leistungen in der neuen Saison wieder eingeladen werden kann.»

Stürmerin Nicole Anyomi, die die Eintracht diesen Sommer verlässt, verpasst die Länderspiele wegen einer Oberschenkelverletzung ebenfalls.

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