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17.06.2025 - 18:00 Uhr | News | Quelle: 1. FC Nürnberg
Club stellt Nachwuchs neu auf: Aus U20 wird U19

Mit einem Durchschnittsalter von 21,6 Jahren stellte die erste Mannschaft des 1. FC Nürnberg zuletzt den jüngsten Kader der 2. Bundesliga. Spielerinnen wie Hanna Deuber, Anne Führlein oder Nastassja Lein haben den Sprung aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader bereits geschafft. „Wir wollen mehr solcher Beispiele sehen“, betont Nachwuchskoordinatorin Isabel Bauer. „Deshalb gehen wir den Schritt hin zur U19.“
Mehr Spielzeit, klarere Entwicklungsstufen
Mit der Umstellung reduziert sich das Maximalalter der Nachwuchsmannschaft um ein Jahr – ein bewusster Schritt. Spielerinnen, die aus der U17 aufrücken, sollen durch weniger Konkurrenz von älteren Jahrgängen mehr Einsatzchancen erhalten. Ergänzt wird das Team künftig durch drei bis vier erfahrene Spielerinnen, die zusätzliche Stabilität und Führung bieten.
Ein weiterer Vorteil: Die Altersstruktur unterscheidet sich nun klarer von der der ersten Mannschaft. „So schaffen wir bessere Entwicklungsperspektiven für unsere Talente“, erklärt Bauer. Ziel sei es, Spielerinnen aus der Region über die U17, U19 und in den Profibereich zu führen. „Das ist der Idealweg.“
Zwischenschritt bei Bedarf – und Verantwortung für den Unterbau
Für Spielerinnen, die nach der U19 noch Zeit brauchen, besteht eine Kooperationsmöglichkeit mit einem internationalen Partnerverein in einer „adäquaten Frauenliga“, um dort Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln.
Sollte der direkte Sprung in den Profikader nicht gelingen, sieht sich der Club dennoch in der Verantwortung, gut ausgebildete Spielerinnen an regionale Vereine weiterzuvermitteln – als Beitrag zur Stärkung des gesamten Fußballs.
Bayernliga-Aufstieg als Meilenstein
Einen wichtigen Entwicklungsschritt stellt auch der Aufstieg der bisherigen U20 in die viertklassige Bayernliga dar. „Dort treffen wir auf stärkere Gegner in einem professionelleren Umfeld“, so Bauer. „Das ist enorm wertvoll für unsere Ausbildung – mit mehr Qualität, weniger Druck und mehr Freiraum für Entwicklung.“
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