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30.11.2025 - 12:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Deutsches Dilemma: Wenn nicht mal Klara Bühl trifft

©FC Bayern München
Mit gemischten Gefühlen bestiegen die deutschen Fußballerinnen den Flieger nach Madrid. Einerseits nehmen sie viel Zuversicht mit nach dem starken Hinspiel-Auftritt im Nations-League-Finale gegen Spanien. Anderseits dürfte vor allem Tempodribblerin Klara Bühl das Gewissen plagen: so viele vergebene Top-Chancen! Statt des erhofften Vorsprungs geht es im Rückspiel am Dienstag (18.30 Uhr/ARD) erneut bei 0:0 los. Und mit der klaren Mission, endlich das Tor zu treffen.
«Wenn man den Spielverlauf anschaut, dann hätten wir auch mit drei Punkten hier 'rausgehen können und vielleicht ein, zwei Toren», meinte die 24 Jahre alte Spielerin des FC Bayern München nach dem torlosen ersten Duell vor 40.159 Zuschauerinnen und Zuschauern in Kaiserslautern. «Jetzt geht es natürlich darum, die Effektivität in vielleicht dem einen oder anderen Spiel noch zu verbessern», forderte Bühl - und dürfte dabei vor allem an ihre eigene Ausbeute gedacht haben.
«Quantität in Qualität ummünzen»
Die Bayern-Stürmerin traf nach mehreren starken wie torlosen Aktionen in der zweiten Halbzeit auch noch den Pfosten und machte nach dem Abpfiff im Fritz-Walter-Stadion ein tief unglückliches Gesicht. «Ich habe es schon öfter gesagt: Sie muss Ihre Quantität in Qualität ummünzen», forderte Wück, wohlwissend, dass auch Linksverteidigerin Franziska Kett, Stürmerin Nicole Anyomi und Spielmacherin Jule Brand beste Gelegenheiten ausließen.
Viel auszusetzen hat der 52 Jahre alte Ex-Stürmer an Bayern-Star Bühl, die im Frühjahr fast beim FC Barcelona gelandet wäre, eigentlich nicht. «Die Häufigkeit, wie sie ins Eins-gegen-Eins geht, die Häufigkeit, wie sie durchkommt, wie sie auch zu Abschlüssen kommt, die ist top, die ist auf Weltklasse-Niveau», meinte Wück. «Und jetzt brauchen wir noch die richtige Entscheidung.»
30 Tore in 75 Länderspielen
Dabei verfügt die Flügelstürmerin, die von der linken Seite oft schwungvoll ins Zentrum dribbelt, über den gegen Spaniens Weltmeisterinnen schmerzlich vermissten Torriecher. In 75 Länderspielen traf sie bereits 30 Mal, zuletzt in beiden Halbfinal-Partien gegen Frankreich (1:0/2:2). In der Bundesliga gelangen ihr in 183 Spielen 52 Tore.
Bühl malt vielleicht auch deshalb lieber in Grautönen. «Natürlich kann man sagen, die Effektivität muss besser werden. Ich habe aber auch als Offensivspielerin gelernt, dass man jede Aktion so ein bisschen auch separiert sehen muss», erklärte sie. Jeder Abschluss sei nun mal einzigartig, das Thema «unglaublich detailliert und facettenreich».
Bühl: Es bracht den «Lucky Punch»
Anders als beim Spielaufbau aus der Abwehr heraus sei vorn Kreativität nötig, meinte Bühl. «Man braucht so ein bisschen den Lucky Punch», den sich das Team eben erkämpfen müsse. «Jede Spielerin für sich vielleicht noch mal die Aktion anschauen, gucken, ob man mal den Kopf noch mal hochnehmen muss, vielleicht mal in die Ecke schieben oder mit Gewalt», empfahl sie deshalb.
Für Wück steht auch so fest, dass Bühl «eine absolute Weltklassenspielerin» ist. Was also wäre, wenn sie jetzt den nächsten Schritt macht und ihre Torausbeute steigert? «Ich weiß nicht, was dann noch über Weltklasse geht, aber dann wäre sie das.» Und die deutsche Elf vielleicht um einen Titel reicher - es wäre der erste seit dem Olympia-Gold 2016.
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