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30.01.2011 - 21:32 Uhr | News | Quelle: dpa/FC Bayern
DFB-Pokal: Potsdam und Bad Neuenahr im Halbfinale

©www.fcb-ff.de
Champions-League-Sieger Potsdam hatte beim knappen 1:0 über Essen mehr Mühe als erwartet. Fast eine Stunde musste der große Favorit vor 860 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion auf den befreienden Siegtreffer warten. Bianca Schmidt stocherte den Ball in der 59. Minute über die Linie und sicherte das Weiterkommen der Potsdamerinnen.
Bad Neuenahr nahm Revanche für die 2:6-Schlappe gegen den Hamburger SV beim Bundesliga-Duell im vorigen November. Vor 503 Zuschauern sorgten Celia Okoyino da Mbabi (54.), Leonie Maier (80.) und Nicole Rolser (88.) für den ersten Pokal-Halbfinaleinzug des Gastgebers seit 25 Jahren. Hamburgs Aferdita Kameraj (65.) hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.
Das Halbfinale wird am Donnerstag in Köln ausgelost.
Einen idealen Start ins WM-Jahr legten die Frauenfußballerinnen des FC Bayern München hin: Mit 5:0 (2:0) gewannen sie das Bundesliga-Heimspiel gegen den FF USV Jena. Vor 260 Zuschauern am Kunstrasenplatz an der Säbener Straße trafen Julia Simic, Sylvie Banecki in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang erhöhte Vanessa Bürki (Foto) mit einem Hattrick auf den Endstand von 5:0.
Bayern-Trainer Thomas Wörle vertraute bei Temperaturen deutlich unter null Grad wie schon Ende 2010 auf viele junge Spielerinnen. In der Defensive verteidigten vor der neuen Spielführerin Kathrin Längert links Nicole Banecki, rechts Clara Schöne und innen Carina Wenninger und Steffi Mirlach. Auf der Sechs führte die gesamte Spielzeit Petra Wimbersky Regie, zusammen mit Sarah Puntigam. Offensiv zentral wirbelte Julia Simic, Lena Lotzen, Sylvie Banecki und Vanessa Bürki. In der ersten Halbzeit versuchten beide Teams mit Kunstrasen, Temperaturen und ungewohner Umgebung zurecht zu kommen. Zunächst hatte Bayern mit Julia Simic, Vanessa Bürki und Petra Wimbersky sehr gute Chancen, die Jenas Torfrau Jana Burmeister zunichte machte. Zwischen der 20 und 30 Minute hatten die Gäste aus Jena ihre beste Zeit: Einmal musste Kathin Längert im FCB-Tor hervorragend gegen Anomna retten, wenig später half ihr der Pfosten. Danach bekam Bayern das Spiel besser in der Griff und schlug zu: Julia Simic konnte mit einem sehr schönen Heber Burmeister überwinden. Das 1:0 gab den Bayern noch mehr Sicherheit, Jena baute von da an immer mehr ab. Kurz vor der Pause traf Sylvie Banecki zum 2:0: Sie schob eine scharfe Flanke von Clara Schöne ein. Damit war das Spiel fast gelaufen: Jena bemühte sich zwar ständig, Bayerns Abwehr, lautstark dirigiert von Kathin Längert, aber stand sicher und ließ nichts mehr anbrennen. So kam der FC Bayern zu vielen Chancen, die Vanessa Bürki nach dem Seitenwechsel mit einem Hattrick (63./65./89.) nutzte.
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