08.06.2026 - 20:05 Uhr | News | Quelle: BBC
Durham kämpft um Zukunft im englischen Profifußball

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Dem englischen Zweitligisten Durham droht das Aus. Der Verein teilte mit, dass innerhalb der kommenden drei Wochen eine Investorin, ein Investor oder eine Käufergruppe gefunden werden müsse. Andernfalls könne der Spielbetrieb auf allen Ebenen nicht fortgeführt werden.

Nach Angaben des Klubs liefen über mehrere Monate Gespräche mit potenziellen Geldgebern. Diese Verhandlungen seien jedoch zuletzt gescheitert. Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung verfüge Durham nicht über ausreichende Mittel, um die Anforderungen für die Teilnahme an der Women’s Super League 2 in der Saison 2026/27 zu erfüllen. Spielerinnen und Mitarbeitende wurden bereits über die Situation informiert.

Durham beendete die abgelaufene Spielzeit auf dem zehnten Platz der zwölf Teams umfassenden zweiten englischen Liga. Der Verein wurde 2007 gegründet und entwickelte sich aus einer einzelnen Nachwuchsmannschaft zu einem festen Bestandteil des englischen Frauenfußballs. In den vergangenen Jahren erreichten die Wildcats zweimal das Viertelfinale des FA Cups sowie zweimal die Runde der letzten acht im Ligapokal. Auch im Nachwuchsbereich verzeichnete der Klub zuletzt Erfolge, nachdem sowohl die U16 als auch die U21 nationale Endspiele erreicht hatten.

Lange Zeit war Durham der einzige Verein aus Nordostengland innerhalb der WSL-Struktur. Inzwischen gehören auch Newcastle United und Sunderland der zweiten Liga an. Nach Angaben des Vereins seien die steigenden Anforderungen und Kosten im Frauenfußball für die bisherigen Mehrheitseigner jedoch zunehmend schwer zu stemmen.

Die Verantwortlichen der Women’s Super League stehen nach eigenen Angaben im Austausch mit dem Klub. Die Liga hofft auf eine Lösung für die Zukunft des Vereins und kündigte Unterstützung für Spielerinnen und Mitarbeitende während der laufenden Unsicherheit an.

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