16.11.2013 - 09:00 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Ein Top-Team muss Finaltraum begraben

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Wenn der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer und Rekord-Pokalsieger gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger spielt, lässt sich von einem vorweggenommenen Endspiel im Achtelfinale sprechen. Mindestens aber vom Höhepunkt der dritten Pokalrunde. Der 1.FFC Frankfurt empfängt am heutigen Samstag den VfL Wolfsburg. Das Spiel im Stadion am Brentanobad wird eine halbe Stunde früher (13.30 Uhr) als ursprünglich geplant angepfiffen - aus produktionstechnischen Gründen: Der Hessische Rundfunk wird in seiner Sendung «Heimspiel am Samstag» ab 17 Uhr ausführlich berichten. Als Livestream wird die Partie auf hr-online im Internet zu sehen sein. Zudem berichtet die Sportschau in der ARD in einer längeren Zusammenfassung ab 18 Uhr.

Der VfL Wolfsburg war unter der Woche hart gefordert: Die Werkself bezwang in der Champions League den schwedischen Meister Malmö LFC und zog in dem europäischen Wettbewerb in die nächste Runde ein. FFC-Trainer Colin Bell sieht darin kein Vorteil für sein Team. «Schließlich hat der VfL in der letzten Saison bewiesen, dass er der körperlichen Belastung gewachsen ist und sich in drei Wettbewerben auf konstant hohem Niveau bewegen kann», so Bell, der als Ziel der Frankfurterinnen das Pokalfinale in Köln ausgegeben hat.

«Wir fahren mit einer gehörigen Portion Vorfreude zum 1.FFC», sagt der Wolfsburger Trainer Ralf Kellermann. Er sieht den Druck beim Gegner, der 2011 seinen letzten Titel geholt hat. Nicht zuletzt der Erfolg gegen Malmö in der Königsklasse hat das Selbstbewusstsein des Triple-Siegers weiter wachsen lassen. Kellermann: «Wir haben gezeigt, dass wir schwer zu besiegen sind.»

Bei den drei Verletzten aus dem Mittwochsspiel stehen die Zeichen auf Entwarnung: Torhüterin Almuth Schult (Bluterguss am Knie) und Lena Goeßling (Bänderdehnung im Sprunggelenk) werden wahrscheinlich spielen können. Nur bei bei der angeschlagenen Nilla Fischer ist der Einsatz fraglich.

In Köln, dem Ziel der Frankfurterinnen und der Wolfsburgerinnen, kommt es zum zweiten Samstagsspiel des Pokal-Achtelfinales: Im Franz-Kremer-Stadion ist der 1.FC Köln Gastgeber des FC Bayern München (15 Uhr). Acht Siege aus acht Spielen haben die Domstädterinnen in der 2.Liga Süd auf ihrem Konto und führen die Tabelle an. Der Trend zeigt in Richtung Bundesliga, und dass der FC dort durchaus mithalten könnte, war in der zweiten Runde zu erkennen, als die TSG Hoffenheim bezwungen wurde. «Wir möchten den Bayern einen heißen Pokalfight liefern. Ich glaube, dass für uns eine Überraschung möglich ist. Auch wenn die Bayern haushoher Favorit sind», zeigt sich FC-Trainer Willi Breuer optimistisch.

(cmu)

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