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10.02.2026 - 14:30 Uhr | News | Quelle: dpa
Eintracht Frankfurt im Europa Cup: «Halbfinale nicht mehr weit»

©IMAGO
Die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt wollen ihre Geschichte im Europa Cup weiterschreiben. «Wir haben schon Historisches geleistet, denn wir nehmen als erste deutsche Mannschaft an dem Wettbewerb teil», sagte Trainer Niko Arnautis bei einer Pressekonferenz vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Hessinnen gegen den dänischen Vertreter FC Nordsjaelland an diesem Mittwoch (18.30 Uhr). «Aber das Halbfinale ist nicht mehr weit, und wir wissen alle, was es bedeuten würde, bis zum Ende dabei zu sein.»
Rückspiel Mitte Februar
Für das Rückspiel am 18. Februar in Farum wollen sich die Frankfurterinnen vor den erwarteten mehr als 2.000 Zuschauern im heimischen Stadion am Brentanobad eine gute Ausgangsposition sichern. Der 1:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Sonntag hat dem Ligasechsten nach dem Auf und Ab, das er nach einem größeren Umbruch im Sommer bisher in dieser Saison erlebte, neues Selbstbewusstsein gegeben. «Wir haben ein toughes Spiel am Ende durchgedrückt, das war ein sehr guter Schritt für uns», sagte Arnautis. «Jetzt freuen wir uns wieder auf die besonderen Nächte, die wir als Eintracht Frankfurt immer wieder in Europa erleben.»
Der dänische Meister und Pokalsieger von 2024, der derzeit den fünften Platz in der nationalen Liga belegt, besitzt laut Arnautis «ein junges Team, das gerade im Offensivbereich gut aufgestellt ist». Im Eintracht-Kader fehlt weiterhin die Schwedin Amanda Ilestedt, die schon seit Ende vergangenen Jahres an einer Muskelverletzung laboriert.
Gut im Kopf
Von den reizvollen Perspektiven im internationalen Geschäft will sich die Mannschaft um Torhüterin Lina Altenburg nicht verrückt machen lassen. «Natürlich wissen wir, dass der europäische Wettbewerb etwas ganz Besonderes ist», sagte die 20-Jährige. «Aber wir sind alle im Kopf relativ gut strukturiert und wissen, dass wir jedes Spiel von Neuem angehen müssen.»
Dass ein Titelgewinn im Europapokal die Eintracht für eine möglicherweise enttäuschende Bundesliga-Saison entschädigen könnte, darüber wollte Arnautis noch keine Auskunft geben.
«Wir wissen noch nicht, wie die Saison ausgeht, und werden erst im Mai ein Fazit ziehen», sagte der 45-Jährige. Bei zwei Punkten Rückstand auf den dritten Tabellenplatz habe die Eintracht noch alle Möglichkeiten, sich diesen zu sichern. Ein Ticket für die Qualifikation zur Champions League ist aber nicht nur mit diesem, sondern auch mit dem Triumph im Europa Cup verbunden.
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