14.04.2011 - 21:06 Uhr | News | Quelle: FCR
FCR ohne Personalsorgen nach Potsdam

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©FCR 01 Duisburg
Mit dem derzeit bestmöglichen Kader kann der FCR 2001 Duisburg das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League bei Turbine Potsdam bestreiten. «Alle sind gesund, alle trainieren mit und sind mit Herzblut und engagiert bei der Sache», freut sich Marco Ketelaer. Nach dem aktuellem Stand wird sogar die lange verletzte Nationaltorhüterin Ursula Holl (Foto) mit nach Brandenburg fahren. Das Spiel findet am kommenden Sonntag um 14.15 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion statt. Das ZDF überträgt das deutsche CL-Duell live. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 2:2.

Bei den letzten Trainingseinheiten in dieser Woche wird der Trainer verstärkt personelle Varianten im Defensivbereich testen, denn natürlich wurmen die zwei Gegentore aus dem Hinspiel: «Das ist schon eine schwere Hypothek», sagte Ketelaer – und genauso sehen es auch seine Spielerinnen.

Beim Trainingsbesuch eines ZDF-Teams in dieser Woche schätzten Annike Krahn, Linda Bresonik und Inka Grings in ihren kurzen Statements vor der Kamera die Erfolgschancen durchweg 50 zu 50 ein, wichtig sei allerdings, so betonte Bresonik, «dass wir alle zusammen in der Abwehr konzentrierter auftreten». Nicht nur Bresonik geht davon aus, dass «wir wohl wieder zwei Tore schießen müssen, um ins Finale zu kommen».

Ketelear geht sogar noch einen Schritt weiter – und gibt so indirekt ein wenig Einblick in die Taktik der Löwinnen für diese so wichtige Begegnung: «Auf ein 1:0 hin zu spielen, ist viel zu gefährlich; ich setze darauf, dass uns drei Tore gelingen.» Sein Optimismus hängt auch damit zusammen, dass Simone Laudehr wieder auflaufen kann, die so heiß auf dieses Halbfinale ist, dass sie sogar vor dem Hinspiel das Aufwärmprogramm mitgemacht hat – trotz Gelbsperre: «Wir können und wir wollen dieses Spiel gewinnen», sagt sie. Da möchte der Trainer natürlich überhaupt nicht widersprechen: «Diese Auffassung braucht die Mannschaft; denn dieses Spiel hat den ultimativen Endspielfaktor», so Ketelaer.

Auf den Rängen wird es eine 100prozentige Final-Atmosphäre geben: Mittwoch waren schon mehr als 1000 Karten verkauft, und der Andrang hält unvermindert an, so dass Turbine-Coach Bernd Schröder mindestens 5000 Fans erwartet.

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