21.03.2014 - 17:42 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Frankfurt will wieder an die Spitze

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Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg haben am Mittwoch bereits vorgelegt, der 1.FFC Frankfurt muss am Sonntag nachziehen: Gegner des Tabellenzweiten, der mit einem Sieg wieder die Spitze übernehmen würde, ist im Stadion im Brentanobad der abstiegsgefährdete BV Cloppenburg.

Um 11 Uhr wird das Spiel des 14. Spieltags in der Bundesliga angepfiffen. Die verletzte Lira Alushi fehlt den Frankfurterinnen - aber der FFC geht trotzdem als haushoher Favorit in die Partie. «Wir werden nicht den Fehler machen und unsere Gäste an ihrem Tabellenstand messen, schließlich erwartet uns ein Gegner, der alles dafür geben wird, auch in der nächsten Saison in der Frauen-Bundesliga zu spielen», erwartet FFC-Trainer Colin Bell einen unangenehmen Aufsteiger, den Frankfurt im Hinspiel mit 4:0 besiegte.

Der BVC hat derzeit drei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Dieses Rückstand kann am Wochenende noch anwachsen, weil die Hoffenheimer, die vor Cloppenburg rangieren, ein Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen zu bestreiten haben (Sonntag, 14 Uhr). Auf dem Papier ist das die deutlich einfachere Aufgabe. Allerdings hat TSG 1899 schwerwiegende Personalprobleme. Neuester Ausfall: Leonie Keilbach. Ein Kreuzbandriss zwingt die 19-Jährige, die in den vergangenen sechs Spielen fünf Tore erzielte, zur Pause. Keilbach ist bereits die vierte Spielerin in dieser Spielzeit, die mehr als nur ein paar Wochen ausfällt. Silvana Chojnowski, Susanne Hartel und Selina Häfele stehen ebenfalls auf dieser Liste. Außerdem muss das Team aus dem Kraichgau weiterhin auf Alisa Vetterlein und Fabienne Dongus verzichten. Darüber hinaus fehlt Madita Giehl aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. «Wir lassen uns von den vielen Ausfällen nicht einschüchtern», sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Und die Spielführerin Martina Moser (Foto) verspricht: «Wir werden alles geben und für unsere verletzten Teamkolleginnen spielen.»

Der SC Freiburg muss bereits am Samstag um 11 Uhr beim FF USV Jena antreten. Die Breisgauerinnen befinden sich mit 13 Punkten nur vier Zähler vor Cloppenburg und damit noch im Abstiegskampf. Deshalb braucht der Sportclub in Thüringen einen Dreier, mit dem er bis auf einen Punkt an den morgigen Gegner heranrücken würde. «Jena ist nach einem 0:3 gegen Wolfsburg noch einmal auf 2:3 ran gekommen, das ist schon eine Leistung und zeigt, dass die Mannschaft gut rollt. Uns erwartet eine richtig schwere Aufgabe und wir müssen gut aufgestellt sein, wenn wir Punkte mitnehmen wollen», so SC-Coach Dietmar Sehrig, der auf Chioma Igwe verzichten (Gelbsperre) muss. Auch Hasret Kayikci (Meniskusprobleme) gehört nicht zum Kader. Wieder einsatzfähig ist dafür Stürmerin Sandra Starke.

Zu ungewöhnlicher Zeit empfängt der FC Bayern München die SGS Essen. Am Samstag um 13.40 Uhr wird die Partie im Stadion an der Grünwalder Straße angepfiffen. Eurosport und DFB-TV.de übertragen das Spiel live. Verletzungsbedingt fehlen dem FC Bayern Leonie Maier (Kreuzbandriss), Laura Feiersinger (Schien- und Wadenbeinbruch), Sarah Romert (Prellung im Sprunggelenk), Niki Cross (Anbruch des Sprungbeins), Carina Wenninger (Kreuzbandriss), Valeria Kleiner (Muskelfaserriss) und Katja Schroffenegger (Kreuzbandriss). Doch damit nicht genug: Ricarda Walkling, Isabella Hartig, Michaela Specht und Andrea Viehl nehmen an der U-17 Weltmeisterschaft in Costa Rica teil und können deshalb ebenfalls nicht mitwirken.

Die Bilanz der bisherigen Aufeinandertreffen in München spricht klar für den FC Bayern: In neun Heimspielen gewann der Tabellenvierte sieben Mal, zweimal trennten sich beide Teams unentschieden. Das Torverhältnis dabei: 26:6 Tore für den FCB.

(cmu/bze)

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