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26.10.2014 - 22:38 Uhr | News | Quelle: dpa
Frankreich deckt deutsche Defizite auf

©psg.fr
Nicht nur die deutsche Nationalverteidigerin und Wahlfranzösin, die in den kommenden Wochen nach der Rückkehr nach Paris mit dem Spott ihre Teamkolleginnen leben muss, auch Bundestrainerin Silvia Neid wertete die Heimpleite am Samstag in Offenbach vor allem als Signal zur rechten Zeit: «Es ist einfach wichtig, dass die Spielerinnen feststellen, dass gegen einen Gegner auf Weltklasseniveau bei uns alles passen muss. Jeder hat gesehen: Andere Nationen haben aufgeholt. Und das schon seit längerem.»
Noch ist die WM weit weg und genügend Zeit, von der technisch und taktisch überlegenen «Équipe Tricolore» aufgedeckten Defizite in allen Bereichen aufzuarbeiten. «Wir werden das Spiel genau analysieren und uns mit den Spielerinnen entscheidende Szenen anschauen», versprach Neid ihren Schützlingen eine schonungslose Aufarbeitung der durch ein Eigentor von Bianca Schmidt (16.) und einen Kontertreffer von Elodie Thomis (20.) vor nur 5317 Fans verlorenen Partie gegen den WM-Vierten von 2011.
Die DFB-Auswahl kann sich auf ein längeres Videostudium gefasst machen. Neids Mängelliste ist lang: fehlende Aggressivität, schwaches Zweikampfverhalten, schlechtes Umschaltspiel, zu viele Ballverluste, zu wenig Bewegung, schlechte Ballan- und mitnahme, mangelnde Präzision, technische Defizite. «Und, und, und...», zählte die Fußballlehrerin auf. «Wir haben es nicht geschafft, aus einer guten Grundordnung zu spielen. Technik unter Druck, schnell die richtigen Entscheidungen treffen - das sind bei uns immer die Themen.»
Nach der glatten WM-Qualifikation mit Kantersiegen gegen Teams wie Slowenien, Kroatien oder die Slowakei, die nicht der Maßstab sind, war die Niederlage an sich gegen «eine der weltbesten Mannschaften» für Neid «kein Problem». Frankreich habe vorgemacht wie es geht: «Und ich hoffe, dass wir es in den nächsten Spielen schon besser machen.»
Alle Spielerinnen gingen selbstkritisch mit ihrer und der schwachen Mannschaftsleistung um. «Die Französinnen haben vor allem in der ersten Hälfte Katz und Maus mit uns gespielt», befand Melanie Behringer. «Aber dafür sind Testspiele gegen starke Gegner ja da: Wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen», betonte die Mittelfeldakteurin. Auch Halb-Französin Celia Sasic gab sich nach der Les-Bleus-Lehrstunde geläutert: «Wir waren körperlich und geistig nicht stark genug, dann ist es gegen solch einen guten Gegner schwer. Wir haben gezeigt bekommen, dass noch viel Arbeit auf uns wartet.»
Schon an diesem Mittwoch (18 Uhr/ARD) testet der achtmalige Europameister in Örebrö auf Kunstrasen gegen Schweden, bevor am 23. November in Wembley gegen England das Länderspieljahr abgeschlossen wird. Krahn forderte: «Schon Mittwoch haben wir die Möglichkeit zu zeigen, dass wir besser Fußball spielen können.»
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