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04.05.2026 - 10:55 Uhr | News | Quelle: dpa
Frust, Ärger und auch Stolz bei den Bayern

©FC Bayern München
Mit Stolz, aber auch Frust haben die Fußballerinnen des FC Bayern München auf den verpassten Finaleinzug in der Champions League reagiert. Im Moment tut's sehr, sehr weh, sagte DFB-Kapitänin Giulia Gwinn nach der 2:4-Niederlage beim FC Barcelona. Die Münchnerinnen ärgerten sich vor allem, dass ein Treffer von Pernille Harder in der 90. Minute zum 3:4 nicht gegeben wurde.
Schiedsrichterin Stéphanie Frappart aus Frankreich nahm den Treffer nach VAR-Entscheidung wegen eines Fouls zuvor zurück. Für mich unerklärlich, dass das Tor zurückgepfiffen wird. Es ist sehr, sehr viel, über das man sich gerade ärgert, weil man das Gefühl hatte, wir waren dann irgendwie doch dran, klagte Gwinn im ZDF. Man sei auf jeden Fall enorm stolz, aber momentan sehr, sehr frustriert.
Alles in allem haben wir uns super verkauft
Rund 60.000 Zuschauer im Nou Camp sahen ein anderes Münchner Team als zum Saisonauftakt in der Königsklasse. Damals waren die Bayern mit 1:7 untergegangen. Dieses Mal gelangen den starken Linda Dallmann und Pernille Harder jeweils ein Tor. Dennoch platzte der Traum des deutschen Meisters vom erstmaligen Endspieleinzug und vom Triple. Das Halbfinal-Hinspiel in München war 1:1 ausgegangen.
Alles in allem haben wir uns super verkauft, bilanzierte Gwinn. Dallmann meinte: Es hat nicht ganz gereicht, aber trotzdem war heute das Gesicht, das wir gezeigt haben, das richtige.
Auch der gesperrte Bayern-Trainer José Barcala applaudierte seinem Team, nachdem er die Partie von einem verglasten Container-Aufbau hoch auf der Tribüne verfolgt hatte. Und Bayern-Präsident Herbert Hainer lobte: Wir fahren erhobenen Hauptes nach München zurück. Wir haben der besten Mannschaft der Welt ein starkes Spiel geboten, in der Champions League viele weitere Sympathiepunkte gesammelt und gezeigt, dass sich der FC Bayern mehr und mehr in der internationalen Spitze etabliert.
Die Spanierinnen spielen nun am 23. Mai in Oslo gegen Olympique Lyon mit der deutschen Nationalspielerin Jule Brand um den Titel.
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