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08.01.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: DeichStube/ sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: England und Spanien haben Interesse an SVW-Keeperin El Sherif

©SV Werder Bremen
Ein Grund, warum der SVW derzeit so stark ist, liegt vor allem an der österreichischen Keeperin Mariella El Sherif. Die 21-Jährige, die vor der Saison vom Liga-Konkurrenten FC Carl Zeiss Jena kam, ist der sichere Rückhalt Werders. Mit nur 20 Gegentoren hat ihr Team die viertbeste Defensive der Liga. Nun sollen laut der DeichStube Klubs aus England und Spanien auf sie aufmerksam geworden sein. Aber auch wohl namenhafte Klubs aus der Bundesliga sollen bereits Interesse bekundet haben.
Nummer 1 der Liga bei vertikalen Bällen
Trotz ihres jungen Alters strahlt sie eine Sicherheit aus, die essenziell für die Mannschaft für Fritzy Kromp ist. Die Trainerin selbst sagte gegenüber der DeichStube: "Ihre Leistungen sind top, vor allem ihre Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß sind besonders und auf einem ganz hohen Level." 58 gehaltene Bälle, knapp 75 Prozent abgewehrter Torschüsse, vier weiße Westen und ein parierter Elfmeter zählen zur absoluten Ligaspitze. Die österreichische A-Nationalkeeperin ist außerdem die Nummer 1 bei den vertikalen (langen) Bällen: Davon spielte sie in den vierzehn Spieltagen 124 erfolgreich zu ihren Mitspielerinnen – Ligabestwert.
Eine junge Spielerin mit einer "bemerkenswerten Einstellung"
Nach dem Abgang von Top-Torhüterin Livia Peng, die zum englischen Klub Chelsea FC gewechselt ist, verpflichtete Werder zwei neue Torhüterinnen: El Sherif und Vanessa Fischer, die von dem 1. FFC Turbine Potsdam kam. Kromp selbst sagte im Gespräch mit El Sherif, dass es sein kann, dass sie erstmal auf der Bank sitzen müsste, wenn sie das Duell gegen Fischer nicht gewinnt. Die 21-Jährige entgegnete ihr mit: "Das ist mir bewusst, ich möchte einfach den nächsten Schritt machen und stelle mich gerne der Herausforderung." Eine reife Aussage und laut Kromp eine "bemerkenswerte Einstellung", die sich schlussendlich ausgezahlt hatte.
Denn ein Duell gegen Fischer ist nicht ohne: Die 27-Jährige, die ihr Leben lang bei Turbine zwischen den Pfosten stand, hat eine Bundesliga-Erfahrung von 73 Spielen, während El Sherif vor dem Wechsel an die Weser nur zwölf Bundesliga-Partien absolviert hatte.
Stand jetzt und laut der DeichStube denkt die junge Torhüterin nicht an einen Wechsel. El Sherif fühlt sich im Team der Grün-Weißen wohl und möchte dem Team, solange es geht, ein sicherer Rückhalt sein.
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