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26.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Gwinn erinnert sich «nicht so gerne» an Dresden

©FC Bayern München
Kapitänin Giulia Gwinn muss vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen gegen Slowenien kürzertreten. Die 26-Jährige vom FC Bayern München fehlte beim Nachmittagstraining des Nationalteams auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main. «Ich habe muskulär eine bisschen eine Verhärtung, nichts Dramatisches», sagte Gwinn bei einer Medienrunde. «Die letzten Jahre haben mich gelehrt, dass ich da gut auf meinen Körper und mich selbst höre.»
Keine guten Erinnerungen an Dresden
Sie habe deshalb mit Bundestrainer Christian Wück entschieden, dass sie die intensive Einheit nicht mitmache. Gerade an das bisher letzte Länderspiel in Dresden, wo die DFB-Spielerinnen am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) antreten, erinnert sich die Rechtsverteidigerin «nicht so gerne zurück»: Dort zog sie sich 2022 beim Training vor dem Testspiel gegen Frankreich ihren zweiten Kreuzbandriss zu und fehlte in der Folge bei der WM 2023 in Australien.
Gwinn soll die deutsche Auswahl gegen Slowenien zum 20. Mal als Spielführerin auf den Platz führen. Das Nationalteam spielt dann am Samstag darauf (18.00 Uhr/ZDF) in Stavanger gegen Norwegen. Weiterer Gruppengegner auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien ist Österreich.
«Wir sind alle hoch motiviert»
«Die Stimmung ist super. Wir haben ein großes Ziel vor Augen. Es ist immer cool, wenn es Spiele sind, wo es um was geht. Wir sind alle hoch motiviert, wir sind super drauf», sagte Gwinn nach den ersten Trainingseinheiten mit der Auswahl in diesem Jahr.
Deutschlands «Fußballerin des Jahres» hat im vergangenen Jahr, als sie bei der EM in der Schweiz mit einer Knieverletzung gleich zu Beginn ausfiel, in Carlotta Wamser Konkurrenz auf ihrer Position bekommen. Die inzwischen von Eintracht Frankfurt zu Bayer Leverkusen gewechselte Wamser gilt als eine der großen Turnierentdeckungen. Die 22-Jährige fehlte allerdings zum Jahresende in den Nations-League-Finals gegen Spanien wegen Knieproblemen.
Konkurrenzkampf mit Wamser?
«Auf jeden Fall hat sie das super gemacht rechts hinten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ihr dabei zuzuschauen, wie sie auf der Bühne performt. Sie hat das letzte halbe Jahr sehr auf sich aufmerksam machen können», sagte Gwinn. «Das ist am Ende Christians Entscheidung.»
Die Münchnerin verwies auf die Nations-League-Halbfinals gegen Frankreich, wo Wamser vor ihr spielte. Dies habe «sehr viel Spaß gemacht hat, weil Calle eine Spielerin ist, die vor keinem Weg zurück schreckt, die Meter macht. Auch das kann ich mir sehr gut vorstellen.»
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