19.11.2025 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd
Magdalena Eriksson beendet internationale Karriere

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©FC Bayern München
Nach 123 Spielen für Schweden beendet die Abwehrspielerin Magdalena Eriksson ihre Karriere, teilte sie via ihrem Instagram-Account mit. Das letzte Spiel, dass sie für die Schwedinnen bestritt, war bei der Europameisterschaft in der Schweiz beim Viertelfinal-Aus gegen England. Da stand die Innenverteidigerin über 120 Minuten auf dem Platz.

"Ich musste auf meinen Körper hören und auf meine Gesundheit achten"

Der Grund für ihren Rücktritt seien die vielen Verletzungen, die die 32-Jährige über die Jahre erlitt: Die wohl schwerste war ein Mittelfußbruch, das sie einige Monate ausfallen ließ. Seitdem habe sie mehrere Probleme mit dem Fuß und ihrem Knie gehabt. "Es ist die schwierigste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Eine Entscheidung, von der ich mir gewünscht hätte, sie nicht treffen zu müssen. Aber ich höre auf meinen Körper und auf meinen Kopf. Und nicht auf mein Herz", erklärte Eriksson. Zuletzt verpasste sie auch die Länderspiele im Oktober nach einer Kopfverletzung, die sie beim FC Bayern erlitt. Nun kam sie zum Entschluss: "Ich musste auf meinen Körper hören und auf meine Gesundheit achten."

Zweimal Olympia-Zweite und einmal WM-Dritte

Mit 20 Jahren debütierte die Schwedin in der Nationalmannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen Frankreich, bei dem sie in der 88. Minute eingewechselt wurde. 2016 wurde sie bei ihrem ersten großen Turnier, den Olympischen Spielen, fünfmal eingesetzt. Insgesamt stand Eriksson 296 Minuten auf dem Platz. Im Finale gegen Deutschland wurde sie in der 70. Minute eingewechselt. Mit der 1:2-Niederlage wurde Schweden nur Olympia-Zweite. Ebenfalls Zweite wurde sie auch bei den Olympischen Spielen 2021.

Ein wichtiges Turnier für die 32-Jährige war die WM 2019 in Frankreich. Sie galt da als wichtigste Stütze in der Verteidigung und verpasste dabei nur zehn Minuten des Turniers. Im Halbfinale musste sich das team, damals unter der Leitung von Peter Gerhardsson, gegen die Niederlande. Im Spiel um Platz 3 gewann das Team 2:1 gegen England.

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