14.03.2012 - 17:52 Uhr | News | Quelle: SC Freiburg
Marisa Brunner beendet Karriere

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©SC Freiburg
Marisa Brunner (Foto) beendet mit sofortiger Wirkung ihre sportliche Karriere. Die langjährige Torhüterin des SC Freiburg und Rekordnationalspielerin der Schweiz (78 Einsätze) hat diese Entscheidung getroffen, weil sie seit knapp drei Jahren an immer wiederkehrenden Beschwerden am Knie- und Fußgelenk leidet. Diese Probleme lassen eine Fortsetzung ihrer Laufbahn im Leistungssport nicht mehr zu. Brunner kam zur Saison 2006/07 vom Schweizer Klub FC Sursee nach Freiburg und absolvierte seitdem 109 Pflichtspiele in der Ersten Bundesliga, der Zweiten Bundesliga Süd sowie im DFB-Pokal für den SC Freiburg. In der aktuellen Bundesliga-Saison stand die 29-Jährige in neun Bundesliga-Partien und einem DFB-Pokalspiel für den Sport-Club im Tor.

Nachdem Brunner vergangene Woche vom Zyperncup mit der Schweizer Nationalmannschaft zurückgekehrt war, musste sie bereits beim Bundesliga-Spiel der SC-Frauen am vergangenen Sonntag gegen den 1. FFC Turbine Potsdam (0:2) passen. Anfang der Woche unterzog sich Brunner einer eingehenden medizinischen Untersuchung, entschloss sich nun zum Rücktritt und teilte diesen Entschluss den SC-Verantwortlichen und der neuen Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit. Marisa Brunner erklärt ihren Schritt damit, dass „die täglichen Schmerzen und die Kaschierung meiner Beschwerden mir so viel Energie geraubt haben, dass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss. Die Mädels mit denen ich beim SC Freiburg zusammengespielt habe, waren und sind grandios.“

SC-Trainer Milorad Pilipovic sagt zu Brunners Rückzug: „Wir wissen alle, dass Marisa immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Aber dass ihre gesundheitlichen Probleme so gravierend sind, ist natürlich schlimm. Ihr Rücktritt ist für uns nicht nur eine sportliche Schwächung, da sie unserer jungen Mannschaft nicht nur auf dem Platz in entscheidenden Situationen Halt und Sicherheit gegeben hat. Sie hat ihre Leidenschaft für den Fußball nicht nur auf die jüngeren Torhüterinnen übertragen, sondern auf die gesamte Mannschaft. Es ist sehr schade, dass sie die Saison nicht mehr mit uns zu Ende spielen wird.“



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