14.04.2015 - 13:32 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Pflichtaufgaben für Titelanwärter

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©FC Bayern
Der VfL Wolfsburg und der 1.FFC Frankfurt müssen bereits am morgigen Mittwoch wieder in der Bundesliga ran. Weil am kommenden Wochenende die Hinspiele im Halbfinale der Champions League anstehen, wurden die Bundesliga-Begegnungen des 20.Spieltags zwischen dem SC Freiburg und dem FFC Frankfurt sowie VfL Wolfsburg gegen Herforder SV vorverlegt.

Bereits um 14 Uhr erfolgt der Anstoß in Wolfsburg. Auf dem Papier könnten die Kontrahenten nicht unterschiedlicher sein: Auf der einen Seite der Champions-League-Gewinner und Deutsche Meister VfL, der wieder die Tabelle anführt, und auf der anderen Seite der Herforder SV, der als Schlusslicht mit nur fünf Punkten bereits als erster Absteiger feststeht. Auch wenn die Gastgeberinnen immer noch viele Verletzte beklagen: Alles andere als ein deutlicher Sieg der VW-Städterinnen wäre eine große Überraschung.

In Freiburg sieht die Situation etwas anders aus (Anstoß 17 Uhr, Möslestadion): Die Breisgauerinnen haben den Klassenerhalt bereits sicher und können befreit aufspielen. So lässt sich vielleicht der Favorit aus Frankfurt etwas ärgern. «Das Spiel gegen den FFC ist natürlich ein weiteres Highlight, in dem wir zeigen wollen, dass wir erneut zu einer solchen Leistung wie gegen den VfL Wolfsburg in der Lage sind», hofft Sportclub-Coach Dietmar Sehrig. Im DFB-Pokal-Halbfinale konnte sein Team die Wölfinnen in die Verlängerung zwingen. Voraussetzung für eine ähnliches Ergebnis seien «die richtige Einstellung und Leidenschaft. Wir müssen an uns glauben».

Sehrig ist sich bewusst, dass seine Mannschaft der «klare Underdog ist». Das auch schon deshalb, weil die personelle Situation bei seiner Mannschaft angespannt ist. Torhüterin Laura Benkarth wird weiterhin aufgrund eines entzündeten Fingers fehlen. Verzichten muss der SC-Trainer außerdem auf Saskia Meier (Probleme an der Patellasehne) und Daria Streng (Probleme an der Achillessehne). Bessere Nachrichten gibt es hingegen von Clara Schöne (Foto). Die 21-Jährige stand nach ihrer langwierigen Verletzung am vergangenen Wochenende für die eigene U21 auf dem Platz und gab anschließend grünes Licht für einen Einsatz gegen die Frankfurterinnen, die mit einem Sieg den Titel-Dreikampf offen halten wollen.

(cmu)

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