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04.11.2025 - 13:50 Uhr | News | Quelle: SFV
Pia Sundhage und der SFV trennen sich vorzeitig

©ussoccer.com
Der SFV begründete den Schritt damit, dass die Nachfolge rasch geregelt werden solle, um der neuen Cheftrainerin oder dem neuen Cheftrainer die Möglichkeit zu geben, das Team bereits in den beiden verbleibenden Länderspielen des Jahres kennenzulernen und zu übernehmen.
Dank und Rückblick auf die Heim-EM
Sundhage hatte die Auswahl Anfang 2024 in einer herausfordernden Phase übernommen und das Team erfolgreich durch die Heim-Europameisterschaft geführt. Unter ihrer Leitung erreichte die Schweiz einen Achtungserfolg und prägte das Turnier im eigenen Land.
„Pia Sundhage hat das Team 2024 in einer schwierigen Phase übernommen und durch eine unvergessliche Europameisterschaft geführt“, erklärte SFV-Präsident Peter Knäbel. „Damit hat sie gemeinsam mit den Spielerinnen und dem Staff den Grundstein für eine vielversprechende Zukunft im Schweizer Frauenfussball gelegt. Wir bedanken uns bei Pia und ihrem Trainerteam für ihren Einsatz und wünschen ihnen alles Gute.“
Sundhage selbst zeigte sich vom Entscheid überrascht, äußerte sich aber mit großem Respekt: „Es war mir eine große Freude und Ehre, dieses Schweizer Nationalteam in den vergangenen zwei Jahren zu begleiten. Wir haben als Team viel gelernt, sind gemeinsam gewachsen und haben mit der Heim-EM ein unvergessliches Kapitel in der Geschichte des Schweizer Frauenfußballs geschrieben. Ich hätte diese Reise gerne fortgesetzt. Ich bin über den Entscheid überrascht, respektiere ihn aber. Ich wünsche dem Team und dem Schweizer Fußball nur das Beste – und dass die Leidenschaft, die wir in diesem Sommer gespürt haben, weiterlebt.“
Strukturelle Änderungen beim SFV
Parallel zum Trainerwechsel kündigte der SFV auch organisatorische Anpassungen innerhalb der Direktion Frauenfussball an. Johan Djourou wird künftig als technischer Leiter für das A-Nationalteam sowie die Nachwuchs-Nationalmannschaften verantwortlich sein. Die Gesamtleitung bleibt bei Marion Daube, die den Schritt als Teil eines langfristigen Entwicklungsprozesses sieht.
„Der Entscheid und die Änderungen basieren auf dem Strategie- und Weiterentwicklungsprozess“, erklärte Daube. „Es ist Zeit, mit angepassten Strukturen neue Impulse zu setzen und die Strategie 2026–2030 mit einem klaren Fokus auf die Nachwuchs- und Talentförderung sowie einer angepassten Spielphilosophie konsequent umzusetzen. Die neue Nationaltrainerin oder der neue Nationaltrainer soll dabei auch eine zentrale Rolle in der Förderung des Nachwuchses übernehmen.“
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