Pulins hält Sturm an der Spitze


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Pulins hält Sturm an der Spitze |  Startbeitrag 12.08.2026 - 14:10
Michiparal
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Der zweite Spieltag in der ADMIRAL Frauen Bundesliga fand bereits in etwas abgespeckter Form statt. Aufgrund der Einsätze von Meister Austria Wien und dem SKN St. Pölten in der Qualifikation für die UEFA Women´s Champions League werden die Bundesligaduelle der Beiden nachgeholt. Sechs Teams kämpften aber wie gewohnt auf dem Platz um die drei Punkte.

Die Pulins-Sipos Kombo schlägt wieder zu

Der SK Sturm Graz ist nach dem klaren Auftaktsieg gegen Altach regelrecht beflügelt. Auch im zweiten Spiel gegen den LASK konnten die Grazerinnen den gelungenen Saisonstart unterstreichen. Die Gastgeberinnen aus Linz fanden jedoch zunächst gut ein Rezept, um die Offensive der Gäste aufzuhalten, indem das Zentrum sehr dicht besetzt wurde. Nur wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff wurden die Linzerinnen dann aber doch ausgespielt und mussten den ersten Gegentreffer der Partie hinnehmen. Abermals war es eine Co-Produktion der beiden ungarischen Neuzugänge. Lilla Sipos servierte Brigitta Pulins den Ball per flacher Hereingabe auf dem Silbertablett. Die Ungarin musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Für Pulins war es im zweiten Spiel bereits der fünfte Saisontreffer. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte sich dann auch Sipos in die Torschützinnenliste eintragen. Bei einem Eckball nutzte sie einen Stellungsfehler der Linzer Torfrau Andrea Gurtner und köpfte den Ball zum 2:0 ein. Der LASK kam selbst nur selten gefährlich vors Tor. Der Lichtblick bei den Linzerinnen war Neuzugang und U19-Nationalspielerin Piia Willimek, die ein gutes Spiel machte und zeigte, wie sie das Team bereichern kann.

Südburgenland überrascht auf der Hohen Warte

Im zweiten Heimspiel der Saison der First Vienna, konnte man den Fans erneut keinen Sieg schenken. Das lag aber vor allem an stark aufspielenden Südburgenländerinnen. Die Wienerinnen kontrollierten zwar von Beginn weg das Geschehen, hatten jedoch im letzten Drittel zu wenige Ideen oder nicht das nötige Glück. Über die Führung durften die Fans der Vienna dann aber vor der Pause trotzdem jubeln. Die Kapitänin Claudia Wasser nahm sich in der 38. Spielminute ein Herz und zog aus etwa 20 Metern ab. Der Ball schlug sehenswert in der langen Ecke ein. Trotz der Dominanz der Vienna, kamen auch die Gäste aus dem Burgenland immer wieder zu guten Gelegenheiten. Vienna-Torfrau Vivien Grabenhofer hatte einen richtig stressigen Arbeitstag, konnte sich dabei aber mehrmals auszeichnen. Geschlagen war sie aber nach rund einer Stunde. Nach einem Eckball kam Hannah Maurer glücklich an den Ball und versenkte diesen aus kurzer Distanz in der langen Ecke. In den Schlussminuten waren die Gäste dem Sieg sogar etwas näher. Grabenhofer konnte den Punkt jedoch mit einer grandiosen Fußabwehr in der letzten Minute festhalten. Für die Vienna war es nach dem 3:3 gegen Rapid das zweite Remis, was man sich bestimmt anders vorgestellt hatte. Der FC Südburgenland/Hartberg zeigte, dass man sie in dieser Saison nicht direkt abschreiben sollte.

Salzburg bleibt makellos

Abgeschlossen wurde das Wochenende vom Aufeinandertreffen zwischen Red Bull Salzburg und dem FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen. Die Salzburgerinnen bestätigten dabei ihre Ambitionen, erneut um die Top-Vier mitspielen zu wollen und konnten den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel einfahren. Die Partie begann jedoch nicht nach Plan für die Bullinnen. Nach gerade einmal 19 Minuten musste Offensivspielerin und U19-Nationalspielerin Greta Spinn verletzt ausgewechselt und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Spielerisch hatte Salzburg aber im Anschluss weiterhin alles unter Kontrolle. Nach etwas mehr als einer halben Stunde vollendete Katja Wienerroither einen toll vorgetragenen Angriff zur Salzburger-Führung. In einem abwechslungsreichen Spiel sorgte letztendlich Emelie Kobler mit dem 2:0 nach 66 Minuten für die Entscheidung und den Endstand. Der Sieg der Gastgeberinnen war zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet. Die Bullinnen bleiben damit in der laufenden Spielzeit makellos.

Wir wünschen Greta Spinn an dieser Stelle eine gute Genesung! Die Nachtragsspiele, Austria Wien gegen SCR Altach und SKN St. Pölten gegen Rapid Wien werden voraussichtlich im Dezember ausgetragen.
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