24.02.2024 - 22:22 Uhr | News | Quelle: dpa
Schult schlägt Flick als Hrubesch-Nachfolger vor

-
©VfL Wolfsburg
Wer folgt Horst Hrubesch als Frauen-Bundestrainer nach? Almuth Schult hat jemand im Blick, der als ehemaliger DFB-Chefcoach noch keinen neuen Job hat.

Die derzeit vereinslose Nationaltorhüterin Almuth Schult hat einen überraschenden und pragmatischen Vorschlag gemacht, was die Nachfolge von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch betrifft. «Es gibt ja noch einen Trainer, der verpflichtet ist, beim DFB unter Vertrag steht. Wenn man gar niemand findet, vielleicht wird’s ja Hansi Flick», sagte die 33 Jahre alte Ex-Wolfsburgerin am Freitagabend als ARD-Expertin vor dem Nations League-Halbfinale des deutschen Teams gegen Frankreich (1:2) in Lyon.

Flick war im vergangenen September als Männer-Bundestrainer freigestellt worden. Der 72 Jahre alte Hrubesch hört spätestens nach den Olympischen Spielen in diesem Sommer in Paris auf. Bei einer verpassten Olympia-Teilnahme wäre er allenfalls bereit, für eine kurze «Übergangszeit» weiter auszuhelfen, wie er sagte, sieht aber bei einem anstehenden Umbruch andere gefordert. Die DFB-Frauen können mit einem Sieg am Mittwoch in Herrenveen gegen die Niederlande aber noch das Paris-Ticket lösen.

«Wir sind handlungsfähig vorbereitet», sagte Sportdirektorin Nia Künzer am Freitag zu der Personalie erneut, kommentierte aber weder Schults Flick-Vorschlag noch andere Namen. Man habe die Hausaufgaben gemacht beim DFB.

Relevante News

06.02.2026 - 16:30 Uhr
Bundesliga: Scherbenhaufen nach erneuter Eskalation
Wie geht es weiter mit der Bundesliga der Fußballerinnen? Nach dem geplatzten Deal mit dem DFB steht die Liga vor neuen Verhandlungen und unklarer Zukunft...
weiterlesen
06.02.2026 - 13:00 Uhr
Bundesliga: DFB stoppt TV-Rechte-Verkauf
Fernsehsender und Medien-Unternehmen müssen warten: Der DFB verschiebt die Rechte-Auktion für die Bundesliga der Fußballerinnen. Das hat auch mit dem Stre...
weiterlesen
05.02.2026 - 17:30 Uhr
Frauen-Bundesliga: GmbH mit DFB geplatzt
Der DFB und die 14 Bundesligisten kommen einfach nicht zusammen, wenn es um Zukunft des Frauenfußballs geht. Die Clubs gehen ihren eigenen Weg. Die...
weiterlesen

Relevante Links

Diskutiere mit!

Bisherige Antworten zum Thema: 0.

» Jetzt mitdiskutieren!

Social Bookmarking

Auf Facebook teilen