30.11.2025 - 14:00 Uhr | News | Quelle: SRF
Schweiz verliert Navarros Debüt – 1:2 gegen effiziente Belgierinnen

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©IMAGO
Die Schweizer Nationalmannschaft ist mit einer knappen Niederlage in die Ära von Rafel Navarro gestartet. In Jerez unterlag die Nati Belgien trotz ordentlicher Gesamtleistung mit 1:2. Viel Ballbesitz, klare Struktur, aber zu wenig Durchschlagskraft im letzten Drittel.

Belgien eiskalt – Schweiz spielbestimmend

Das erste Gegentor fiel aus heiterem Himmel: Ein Abschluss von Laura Deloose wurde unglücklich von Viola Calligaris abgefälscht, sodass Livia Peng zwar noch dran war, aber den Einschlag nicht verhindern konnte. Es war der erste belgische Torschuss – und direkt das 0:1 (35.).

Navarros Team blieb seiner offensiv ausgerichteten Spielidee treu. Viererkette, viele kreative Optionen, doch die entscheidenden Ideen rund um den Strafraum fehlten. Passstaffetten liefen, Gefahr entstand aber selten.

Lehmann gleicht aus – Belgien antwortet sofort

Kurz nach der Pause wurden die Schweizerinnen dann belohnt, wenn auch mit viel Chaosfaktor: Belgien bekam den Ball im eigenen Sechzehner nicht geklärt, schoss sich gegenseitig an. Die Kugel sprang genau vor die Füße von Alisha Lehmann, die aus wenigen Metern zum 1:1 einschoss (64.).

Die Nati wollte mehr, suchte direkt die Wende, doch bestraft wurde die Offensive in der Rückwärtsbewegung. Nach einem schnellen belgischen Umschaltmoment fand eine präzise Flanke den Kopf von Tinne De Caigny, die unhaltbar zum 1:2 einköpfte (72.).

Navarros Handschrift sichtbar – aber noch ausbaufähig

Trotz des Ergebnisses zeigte die Schweiz bereits die Richtung, die der neue Trainer einschlägt: mutiger, höher, dominanter. Im letzten Drittel mangelte es jedoch weiterhin an Präzision und klaren Lösungen.

Prominent fehlte Kapitänin Lia Wälti, die angeschlagen auf der Bank blieb. Die Binde übernahm Ana-Maria Crnogorčević, die in ihrem 175. Länderspiel als Außenverteidigerin wenig Akzente setzen konnte und nach einer Stunde Platz für Nadine Riesen machte.

Blick nach vorn

Die Nati bleibt in Spanien und bestreitet am Dienstag in Jerez ihren nächsten Test, diesmal gegen Wales (Anstoß 12:00 Uhr).

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