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31.05.2026 - 17:00 Uhr | News | Quelle: SGS Essen
SGS-Urgestein Ostermeier verabschiedet sich nach 14 Jahren

©Michael Gohl
Vom Nachwuchs zur Vereinslegende
Die heute 29-Jährige wechselte bereits 2012 zur SGS und durchlief zunächst die Nachwuchsmannschaften, ehe sie sich ab 2013 im Bundesligateam etablierte. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Defensivspezialistin zu einer der prägendsten Persönlichkeiten des Vereins und schrieb mit ihren Leistungen Vereinsgeschichte.
Insgesamt absolvierte Ostermeier 277 Pflichtspiele für die Essenerinnen und ist damit die Spielerin mit den zweitmeisten Einsätzen in der Historie der SGS. Dabei erzielte sie sieben Tore und sah in ihrer gesamten Laufbahn lediglich zwölf Gelbe Karten – eine bemerkenswerte Bilanz für eine Abwehrspielerin.
Sportliche und persönliche Entwicklung in Essen
Neben ihren Erfolgen auf dem Platz prägte Ostermeier auch den von der SGS gelebten dualen Karriereweg. Während ihrer Zeit in Essen schloss sie erfolgreich ihre Promotion ab und galt damit als Vorbild weit über den Fußball hinaus.
Zu den Höhepunkten ihrer Laufbahn zählen insbesondere die beiden Finalteilnahmen im DFB-Pokal, die sie gemeinsam mit der SGS erreichte.
Abschied mit Wehmut und Dankbarkeit
„Es ist etwas Wehmut dabei, da ich eine so lange Zeit bei der SGS verbracht habe und hier quasi aufgewachsen bin“, erklärt Ostermeier. „Aber irgendwann ist es einfach an der Zeit, etwas Neues zu wagen, und darauf freue ich mich nun auch.“
Gleichzeitig blickt die Verteidigerin mit großer Dankbarkeit auf ihre Zeit in Essen zurück: „Ohne die SGS Essen wäre ich nie so weit gekommen. Ich habe hier die Möglichkeit bekommen, mich zu einer Bundesliga-Spielerin zu entwickeln. Die Highlights waren definitiv die beiden Pokalfinals. Wenn es machbar ist, werde ich bestimmt das eine oder andere Spiel live im Stadion verfolgen und mich sonst natürlich auf dem Laufenden halten. Auch der Kontakt zu den Spielerinnen bleibt natürlich bestehen.“
Kraus würdigt prägende Vereinsfigur
Auch SGS-Sportdirektor Daniel Kraus hebt die Bedeutung der langjährigen Leistungsträgerin hervor: „Lena ist ein Gesicht der SGS, war über Jahre hinweg Leistungsträgerin und auch eine kritische Begleiterin der Entwicklung unseres Vereins. Sie hat großen Anteil an unserer erfolgreichen Bundesligageschichte und wird als harte Arbeiterin mit klarer Spielidee in Erinnerung bleiben. Darüber hinaus verkörpert sie wie kaum eine andere den dualen Weg bei der SGS, den sie mit ihrer Promotion erfolgreich abgeschlossen hat.“
Zum Abschied richtet Ostermeier zudem einen besonderen Dank an das gesamte Vereinsumfeld: „An alle, die für die SGS arbeiten – egal ob hauptberuflich oder ehrenamtlich – und natürlich an die Fans: Danke für eure Unterstützung. Ohne euch könnte ein Verein wie die SGS nicht existieren. Macht weiter so, dann werdet ihr schnell wieder erstklassig sein.“
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