29.10.2017 - 16:55 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Top-Duo zittert sich zu knappen Siegen

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©SC Freiburg
Der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg bleiben mit jeweils 16 Zählern punktgleich an der Bundesliga-Tabellenspitze. Beide Spitzenteams taten sich am 6.Spieltag aber sehr schwer und kamen erst in den letzten Minuten zu ihren Siegen.

Der Titelverteidiger aus der VW-Stadt gewann durch ein Tor von Pernille Harder (81.) mit 3:2 (1:0) im Nordderby gegen den Aufsteiger Werder Bremen. Tessa Wullaert hatte die Wölfinnen vor rund 1200 Zuschauern in der 16.Minute in Führung gebracht. Lina Hausicke (49.) glich für Werder aus, doch Harder (51.) traf zur abermaligen VfL-Führung. Hausicke konnte nur vier Minuten später erneut egalisieren.

Erst in der Nachspielzeit kamen die Freiburgerinnen gegen die TSG 1899 Hoffenheim zu ihrem Dreier. Hasret Kayikci (90.+2/Foto) traf zum 2:1 (1:0). Zuvor waren Giulia Gwinn (45.) und für die Gäste Fabienne Dongus (60.) erfolgreich.

Den dritten Tabellenplatz behält der FC Bayern (15 Punkte) nach einem 5:0 (2:0)-Sieg beim FF USV Jena. Ausgerechnet ein Eigentor von Susann Utes (6.) brachte die Thüringerinnen auf die Verliererstraße. Mandy Islacker (8.) nutzte den Schock bei den Gastgeberinnen und legte mit dem 2:0 schnell nach. Spätestens nach dem dritten Tor der Münchnerinnen durch Fridolina Rolfö (48.) gab es wohl keinen Zweifel mehr am Favoriten-Sieg. Lucie Vonkova erhöhte zehn Minuten später auf 4:0. Simone Laudehr setzte mit einem verwandelten Elfmeter (85.) den Schlusspunkt.

Jena bleibt mit nur einem Punkt aus sechs Spielen weiterhin auf Rang zehn und damit knapp über dem Strich. Der USV profitiert dabei aber vom MSV Duisburg und vom 1.FC Köln, die noch gar nicht punkten konnten und die beiden Abstiegsplätze belegen. Während der FC beim SC Sand 0:3 (0:1) verlor, bleibt der MSV seiner Linie in dieser Saison treu: Die Zebras haben zum sechsten Mal verloren – wie bisher immer mit nur einem Tor Differenz. Nach 90 Minuten mussten sich die Duisburgerinnen im Ruhrderby gegen die SGS Essen mit 1:2 (0:0) geschlagen geben.

So deutlich, wie die Niederlage der Kölnerinnen scheint, war sie keineswegs. Zwar brachte Nina Burger (6.) Sand früh in Führung. Doch bis zum 89.Minute blieb die Partie völlig offen. Erst dann entschied Anne van Bonn die Begegnung zugunsten der Gastgeberinnen. In der Nachspielzeit erhöhte erneut Burger (90.+2) noch auf 3:0.

Essen stellte die Weichen in Duisburg durch Treffer von Marina Hegering (48.) und Jacqueline Klasen (63.) erst in der zweiten Halbzeit die auf Sieg. Kathleen Radtke (84.) gelang nur noch das Anschlusstor. Essen hat nun zwölf Zähler und belegt Platz vier, der Tabellensiebte Sand hat neun Punkte.

Den 6.Spietag beenden Turbine Potsdam und der FFC Frankfurt am Montag. Das Spiel wird um 18 Uhr angepfiffen und live auf DFB-TV, bei Sport1 und Telekom Sport übertragen.

(cmu)

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