30.03.2022 - 15:46 Uhr | News | Quelle: dpa
Trotz Corona-Problematik: Kadergröße bei Frauen-EM bleibt

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©Wikimedia Commons
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kann bei der Frauen-EM im Juli in England nicht mit einem erweiterten Kader wegen der Corona-Pandemie rechnen. Der Deutsche Fußball-Bund hatte mit einem entsprechenden Vorstoß bei der UEFA keinen Erfolg, wie die 54-Jährige bei einer Video-Pressekonferenz am Mittwoch bestätigte. «Das wird nicht der Fall sein. Was noch nicht ganz klar ist, ist das Thema der Nachnominierungen, sollte es coronabedingte Ausfälle geben», sagte sie.

Voss-Tecklenburg hatte für eine Vergrößerung der 23er Kader für alle EM-Teilnehmer plädiert: «Dass wir vielleicht 25 oder 26 Spielerinnen nominieren dürfen», um kurzfristige Ausfälle auffangen zu können.

«Man prüft, je nach dem wie sich die Pandemie entwickelt, ob gegebenenfalls zu bestimmten Bedingungen Nachnominierungen möglich sind», sagte die deutsche Teammanagerinn Maika Fischer. Die DFB-Frauen hatten beim Arnold Clark Cup im Februar in England zahlreiche Ausfälle. Auch vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Portugal am 9. April in Bielefeld und gegen Serbien am 12. April in Belgrad fehlen EM-Kandidatinnen. Zumal es beim deutschen Meister FC Bayern derzeit einen Corona-Ausbruch gibt.

Man sei ja erprobt im Improvisieren, sagte Voss-Tecklenburg. «Dass wir aktuell immer wieder Ausfälle haben, ist nicht schön. Es hilft uns gerade nicht, zu jammern. Sondern wir versuchen umso mehr, immer wieder die Spielerinnen, die da sind, ein Stück weiter zu bringen, individuell mehr mitzunehmen, weiterhin immer nachzufragen, ob unsere Spielprinzipien verstanden sind.»

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