13.10.2021 - 15:04 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Dr. Frederik Petersohn
Voss-Tecklenburg: „Spielerinnen müssen Rolle annehmen“

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©Wikimedia Commons
Giulia Gwinn und Almuth Schult kehren nach schwerer Verletzung in das Nationalteam zurück und sind berufen worden in das 24-köpfige Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Israel am Donnerstag, 21. Oktober, 18 Uhr in Tel Aviv und am Dienstag, 26. Oktober, 16 Uhr in Essen. „Spiele gegen Israel stehen für deutsche Teams immer auch in einem übergeordneten Kontext. Für uns sind beide Partien deshalb – und das meine ich wortwörtlich – besondere Begegnungen, die über das Sportliche hinaus gehen. Es wird für uns alle und vor allem für die, die Israel noch nie besucht haben, eine beeindruckende Reise. Der Fokus liegt auf der WM-Qualifikation, wir werden jedoch daneben auch kulturelle, geschichtliche und gesellschaftspolitische Aspekte aufgreifen,“ zitierte der DFB Nationaltrainerin Voss-Tecklenburg im Vorfeld einer Medienkonferenz am 13.10.2021. Positionen, die Voss-Tecklenburg während der Konferenz eindringlich wiederholte, indes den Fokus auf den sportlichen Aspekt der Auswärtsreise lenkte. Dies umso mehr, als die Partien gegen Bulgarien und Serbien in den Anfangsminuten von „Müdigkeit“ der DFB-Auswahl geprägt gewesen seien. Die „Natio“ ist zwar mit schlussendlich deutlichen Siegen gegen Bulgarien (7:0) und Serbien (5:1) in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 in Neuseeland und Australien gestartet, war zu Beginn beider Partien indes sehr anfällig in der Defensive. „Wir wollen Fehler zu Beginn minimieren,“ sagte Voss-Tecklenburg mit Blick auf die ersten 20 Minuten in Israel. Wichtig sei, dass „jede Spielerin ihre Rolle annehmen“ müsse, ob in der Startformation eingesetzt oder als Reserve diene. Wie Laura Freigang, seien Spielerinnen Aufgaben gegeben worden, und das DFB-Coaching-Team werde sich nun von der Umsetzung ein Bild machen, betonte die Nationaltrainerin. Der Kader sei variabel aufgestellt und nun sei es an den Spielerinnen, Aufgaben umzusetzen. Im Tor sei Merle Frohms die Nummer 1, auch wenn Almuth Schult in das Nationalteam zurückgekehrt sei. Israel werde defensiv agieren, indes im Umschaltspiel versuchen, Stiche zu setzen. Eine wichtige Spielerin könne Sharon Beck sein, zurzeit Bundesligaspielerin für den 1. FC Köln. Von Quarantäne-Massnahmen werden DFB-Team und Staff in Israel nicht betroffen sein, wie Teammanagerin Maika Fischer erläuterte.

Gegnerinnen der DFB-Auswahl sind in der Qualifikationsgruppe H neben den Vertretungen Serbiens, Bulgariens und Israels, die Teams aus Portugal und der Türkei. Der Kreis der Endrunden-Teilnehmerinnen ist auf 32 Teams aufgestockt und das seitens der FIFA ausgelobte Preisgeld verdoppelt worden.

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