10.02.2017 - 17:39 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Wolfsburg hat Platz zwei im Visier

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Eine Woche vor dem Start in die Bundesliga-Rückrunde eröffnen der FF USV Jena und der VfL Wolfsburg mit einer Nachholpartie des 11.Spieltags das Fußballjahr 2017. Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr. Die Begegnung war Mitte Dezember wegen schlechter Platzverhältnisse in Jena ausgefallen.

Die Ausgangssituation vor dem Spiel ist für die beiden Teams sehr unterschiedlich: Während Jena mit sechs Zählern auf dem zehnten Tabellenplatz liegt und nur wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber Leverkusen nicht auf einem Abstiegsrang überwinterte, ist Wolfsburg Vierter in einer Dreier-Verfolgergruppe hinter dem Tabellenführer Turbine Potsdam, die dicht beieinander liegt. Jena könnte sich mit einem Sieg etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen und nach Punkten mit dem MSV Duisburg, der derzeit mit neun Zählern Neunter ist, gleichziehen. «Wir fahren nach Jena, um den zweiten Rang in der Tabelle zu erobern. Das ist das klare Ziel», macht indes VfL-Trainer Ralf Kellermann deutlich, dass er von seiner Truppe einen Dreier erwartet. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Jena nach dem Trainerwechsel unter dem neuen Chefcoach Katja Greulich in zwei Spielen noch keinen Punkt holen konnte.

Die Thüringerinnen haben in der Winterpause mit Rachel Melhado eine Bank in der Innenverteidigung verloren: Die Kanadierin pausiert schwangerschaftsbedingt. Da für Annalena Breitenbach nach einem Kreuzbandriss die Saison bereits beendet ist, musste der FF USV personell nachlegen: Shannon Woeller, ebenfalls Kanadierin, wurde verpflichtet. Ob sie die Lücke schließen kann, die durch Melhados Abgang entstanden ist, wird sich vielleicht schon gegen Wolfsburg zeigen, die auch Veränderungen am Kader vorgenommen haben: Mit Pernille Harder (Foto), Marie Dolvik und Torfrau Jennifer Martens haben sich die Wölfinnen in der Winterpause dreifach verstärkt. Alle drei haben gute Chancen, im Kader zu stehen, auch wenn wohl nur Harder gleich einen Platz in der Startelf haben wird.

Mit Luisa Wensing und Emily van Edmond sind zwei Verletzte in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining des VfL eingestiegen, für das Spiel in Jena werden sie aber noch keine Optionen sein. Anders sieht es bei Alexandra Popp und Keeperin Almuth Schult aus: Sie sind wieder einsatzbereit.

(cmu)

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